23.09.17 Vlieland – Makkum (26,7 SM)

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Sonnenuntergang am Tag zuvor

Beim Augenaufmachen lacht uns schon die Sonne an. Ein schöner, wenn auch windstiller Tag erwartet uns. Wir legen Morgens mit der Tide ab, versuchen unterwegs nochmal zu segeln, müssen nach einer kurzen Zeit aber weiter motoren. Es kommen uns wahnsinnig viele Boote entgegen, da wird es wohl voll dieses Wochenende auf Vlieland und Terschelling.

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Schaf lernt segeln

Durch die Brücke und Schleuse in Kornwerderzand kommen wir einigermaßen schnell durch. In der Hafeneinfahrt von Makkum wird es dann nochmal eng, es fährt ein sehr großes Motorboot zu langsam rein und gleichzeitig kommen Ruderboote vom Rennen zurück und nehmen die Fahrrinne dahinter in Anspruch.

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Im Hafen werden wir von Lentezza mit Kaffee und Kuchen begrüßt. Sehr nett.

Dennoch geht heute quasi unser Urlaub – die Saison – zu Ende. Bei dem schönen Wetter nehmen wir schon mal das Großsegel runter. Morgen bauen wir weiter ab…

20.09.17 Texel – Vlieland (39,4 SM)

Nachdem wir zwei Tage Fahrradtouren gemacht haben (Pannenkoeken essen bei Catharinahoeve in Den Burg und Swirl Eis essen in Den Koog) wollen wir heute weiter nach Vlieland. Mit Sonnenschein und zunächst 3-4, später 4-5 aus Südwest legen wir Mittags ab, nicht ohne uns vorher noch bei Veronica eine Brötchenverpflegung zu besorgen.

Vor Den Helder müssen wir aufkreuzen und bekommen dabei eine Übung von einem Kriegsschiff mit Helikopter geboten.

Mit der Tide und achterlichem Wind kommen wir gut voran. Leider steht noch etwas viel Schwell und schaukelt uns mal wieder recht ungemütlich herum.

Nach einigen Segelmanövern gehen wir mit ausgebäumten CodeZero vor den Wind.

 

17.09.2017 Amsterdam – Texel (54,1 SM)

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Sonnenaufgang Amsterdam

Es weht kaum ein Lüftchen, die Sonne kommt raus, so dass wir bald die Heizung ausmachen können, denn ansonsten ist es sehr kalt.

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Amsterdam Centraal (Bahnhof, Ankunft der Fähre)

Wir fahren schon vor 8 Uhr los und motoren Richtung Ijmuiden durch den Nordseekanal.

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Genau rechtzeitig, zum Tidenstart sind wir da.

Da wir jetzt vor den Wind müssen, reicht es nicht zum Segeln (2-3 Süd). Doch leider ist noch viel Schwell da, wir werden ganz schön durchgeschüttelt. Eine halbe Stunde sitzen wir im T-Shirt, denn die Sonne scheint so schön ins windstille Cockpit, doch dann kommt eine Wolke davor und es nieselt. Danach dreht der Wind, so dass wir kurz segeln können (3-4 West). Doch der Wind lässt wie angesagt wieder nach (1-2 West). Auf Texel müssen wir uns erstmal bei Veronica mit Pommes und Fisch stärken, duschen noch schnell und fallen dann kaputt in die Koje.

15.09.2017 Monnickendam – Amsterdam (17,6 SM)

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vorbei am Leuchtturm von Marken

Früh am Morgen legen wir ab, noch im Nieselregen, bei wenig Wind, genau von vorne. Doch bald klart es auf und es kommt etwas Sonne durch. Wir motoren den ganzen Weg, denn zum gegenan kreuzen reicht es nicht (2-3 SSW). Die Brücke öffnet direkt als wir ankommen, danach geht es sofort in die Oranje-Schleuse.

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Cruise Ship vor Amsterdam

Wir machen kurz nach Mittag im Sixhaven fest, wo uns der alt bekannte und hoch engagierte Hafenmeister empfängt. Nachmittags kommen unsere Freunde auf mehrere Glas Wein ins Cockpit und wir gehen zusammen Essen. Die Restaurantauswahl müssen wir aufgrund stark einsetzenden Regens spontaner treffen, als gewünscht, aber die Pizza und Nudeln schmecken dennoch sehr gut.

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Am nächsten Tag gehen wir etwas shoppen, verbringen Zeit im Cockpit, sofern es gerade nicht nieselt und machen eine Kanal-Burger(!!)-Cruise durch die Grachten von Amsterdam.

 

 

Sturm abwettern in Monnickendam

Wir haben bis zu 45 Knoten Wind in unserem geschützten Liegeplatz, direkt vor ein paar Bäumen. Das schaukelt ganz schön und wirft viele Blätter und kleine Äste auf’s Boot.

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45,7 Knoten Wind, siehe roter Pfeil

Wir machen es uns im Salon mit Heizung gemütlich. Zwischendurch schüttet es wie aus Eimern. Anna sieht aus, wie nach einer Urwalddurchquerung. Als der Wind etwas nach lässt, gehen wir in die Stadt, lecker Burger essen in der Beuqz Bar.

 

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Nach dem Sturm: Restaurant De Waegh (gegenüber von Beuqz)

 

Unser jüngstes Crewmitglied scheint das Wetter nicht zu stören, sie hat Gefallen an den Gummistiefeln und Pfützen gefunden.

 

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Regenpause am Dienstag

 

12.09.2017 Enkhuizen – Monnickendam (20,8 SM)

Sonntag gab es halben Eintritt auf Museen und die Kirchen hatten alle geöffnet (mit Kinderspielecke – da wollte sie gar nicht mehr raus). Die Sonne schien und die Straßen waren voll. Auch der Hafen mit Kinderspielplatz war recht belebt.

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Enkhuizen Compagnieshaven Aussicht aus dem Cockpit

Doch am Montag, als wir Wind bis über 30 Knoten im Liegeplatz hatten, oder abends beim Gewitter, war kaum ein Mensch zu sehen. Außer die Leute von KNRM, die gleich 2 verlassene Segelboote rein brachten (wahrscheinlich vor Anker und der hatte sich gelöst).

Heute früh atmet der Wind einmal durch und wir nutzen das Wetterfenster in dem wir sofort nach dem Aufwachen ablegen (es sind gerade nur 2 Beaufort).

Im Markermeer motoren wir erst unter Land, gegen den Wind (4-5 WSW), aber dafür ohne Welle, dann lassen wir abfallen und segeln am Wind mit 2. Reff im Großsegel und Fock  (bei Böen mit 6 Beaufort) auf Monnickendam zu. Hier waren wir noch nicht. Komisch, dass es selbst mitten in der Fahrrinne nur gute 2 Meter tief ist. Wir bleiben in der Marina Waterland mit sehr schicken Sanitäranlagen.

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Fahrt an Volendam vorbei

Geschafft. Wir sind quasi nicht nass geworden, mussten nur einen Schlag kreuzen und haben ein paar Meilen in Richtung Amsterdam gut gemacht. Morgen sind Böen bis an die 50 Knoten vorhergesagt, wovor uns die Hafenmeister aus Enkhuizen und Monnickendam eindringlich warnten, da bleiben wir doch hier.

09.09.2017 Makkum – Enkhuizen (25,4 SM)

Unser Urlaub beginnt für Anna mit einer Wellnessbehandlung.

Die Brüder Buitenhuis reisen dafür extra an, wie es scheint, denn ein anderer Termin ist – jedenfalls vor uns – nicht da. Das Auskranen und Rumpf Abspritzen ist zwar nicht günstig, aber wohl angebracht. Wir mussten aufgrund neuer Regelungen, ein „ökologisch freundlicheres“ Antifouling auftragen und wir sind dieses Jahr nicht so viel gesegelt. Da hat sich einiger Bewuchs angesetzt.

Gleich vom Kran aus, geht es weiter in den Urlaub. Im Internet heißt es: „das wird die schlechteste Woche der Saison“. Unser Wetterprogramm stimmt dem zu. Also fahren wir nicht zu den holländischen Inseln sondern nach Enkhuizen. Wir treffen uns am nächsten Wochenende mit Freunden in Amsterdam, auf den Inseln hätten wir die Woche über wohl festgesessen.

Noch an der Tankstelle in Makkum treffen wir unsere ehemaligen Maxi-Nachbarn, Allegra, die wollen für eine Woche nach Terschelling. Hoffentlich liegen sie nicht im Päckchen bei dem angesagten Wind.

Unterwegs haben wir Sonne, Regen, dunkle Wolken mit viel Wind, Wolken ohne Wind, ein Gewitter neben uns, wir reffen das Groß, motoren zwischendurch und winken Lentezza, unseren aktuellen Nachbarn, die uns genau entgegen kommen.

 

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Regatta vor Enkhuizen, Wind gerade fast weg

 

In Enkhuizen angekommen scheint dann fast durchgehend die Sonne. Wir setzen uns ans Wasser und genießen auf der Terrasse des Vishandel van der Veen unsere Kibbeling mit Pommes, Frikandel und ein Hollandse Garnelen Brodje.

 

26./27.08.2017 Makkum

Dieses Wochenende weht so gut wie kein Wind, schade für die „24-uurs“, an der auch Armin mit der Sophie teilnimmt. Die angemeldeten Boote segeln über eine Dauer von 24 Stunden auf dem Ijsselmeer, Wattenmeer und Markermeer, Zielhafen ist Medemblik. Am PC staunen wir über die vielen AIS Signale und bei Facebook sehen wir Bilder mit schlaffen Segeln und mücken/fliegenbedeckten Booten.

Wir bleiben dann mal lieber im Hafen. Jedenfalls mit Anna. Dafür packen wir das Schlauchboot aus und drehen ein paar Runden, besuchen unsere alten Maxi-Nachbarn und gehen in die „Stadt“, denn in Makkum sind dieses Wochenende Fischereitage. Es gibt natürlich einige Stände mit fisch geräuchertem,… Fisch, Eis, Waffeln, Würstchen und Klimbim. Wir ergattern auch einen Helium-Ballon, der einiges mitmachen muss, am nächsten Tag liegt er erschöpft am Boden.

Mit dem Schlauchboot geht es nochmal zum Strand um den Sand ordentlich umzubuddeln.

Schlauchboot und Außenbordmotor wurden ausgiebig getestet (nach Ölwechsel) und können für den Urlaub verstaut werden. Nächstes Wochenende geht’s noch zu einer Hochzeitsfeier und danach haben wir endlich (!) Urlaub.

19./20.08. Hindeloopen

Mit erstem Reff im Großsegel und gereffter Fock segeln wir am Wind bei 5 Beaufort Richtung Hindeloopen. Wir fahren schon um 10 Uhr Morgens los, denn der Wind soll Nachmittags zunehmen. Der Segler von Wappen van Alpen hatte uns noch erzählt, dass Hindeloopen bestimmt voll ist, weil da ein Plattbodentreff sein soll.

Schon von weitem sehen wir die Plattbodenschiffe eine Regatta fahren. Beeindruckend, wie viel Segel die setzen und kränken.

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Wir bekommen – für unsere kleine Größe Schiff – noch einen Liegeplatz in der hintersten Ecke des großen Hafens. Die Plattbodenschiffe liegen im Vorhafen/alten Hafenbecken. Hier findet heute das IFKS Skutsjesilen statt und es ist mächtig was los – bis 0:30 Uhr hören wir die Party. Aber bei dem Wind hatten die wohl richtig Spaß.

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Ab dem Abend gibt es immer wieder Schauer, so dass wir auch am Sonntag, erst eins abwarten müssen, bis es um circa 11 Uhr zurück geht. Die fiese Ijsselmeerwelle hält Anna nass, ansonsten kommt sogar etwas die Sonne raus. Wir haben heute wieder Windstärke 5, in Böen 6, aus West, also gleiche Besegelung wie Gestern. Läuft!

Das jüngste Crewmitglied bekommt irgendwie von allem nichts mit, sie hängt quer über Muttis Schoß, kreischt und turnt, möglichst kopfüber auf mir rum. Beim An- und Ablegemanöver ist sie super brav und sitzt schön in der Ecke. Wir freuen uns schon drauf, wenn sie mithelfen kann!

12./13.08.2017 Ijsselmeer (14,6 SM)

Nach ein paar Regenschauern klart es Samstag Mittag auf und wir legen ab. Bei 4-5 aus WSW segeln wir einfach mal 60 Grad zum Wind, nach 1-2 Stunden drehen wir um und segeln zurück. Auch mal schön. Es ist bedeckt, aber trocken und es sind recht wenig andere Boote draußen.

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Ansonsten treffen wir dieses Wochenende mal wieder Lentezza und Sophie, gehen viel spazieren und essen lecker bei Hoecks und in der Pyramide.