Largs, Firth of Clyde – Portpatrick

Bei dem Geschaukel kann man gut schlafen, aber sobald man wach wird, denkt man, bei dem Wind soll ich gleich los? Wir liegen in der Mitte des Hafens, mit der Nase im Wind und der Wind kommt von der einzigen landgeschützen Seite mit dem Berg davor, aber es rappelt dennoch im Hafen. Da der Wind in den nächsten Tagen weiter zunehmen und auf Süd drehen soll, wollen wir heute versuchen, bei Ost-, später Südostwind so weit wie möglich südlich zu kommen. Der komische schottische Wind hält uns gut auf Trapp. Bald haben wir alle Besegelungen durch und haben sogar zwischendurch den Motor an. Bis wir einfach das Groß gerefft lassen und nur abwechselnd die Fock und den Codezero wechseln. Wir haben uns – auch nach Nachfrage beim netten 24 Std. Hafenmeister in Largs – entschieden Portpatrick anzusteuern, der winzige Hafen macht in den Prospekten und im Internet Werbung mit neuen Schwimmstegen für Besucher und exzellenten Anlagen, ist aber über Telefon nicht zu erreichen. Doch als wir ankommen, ist von den Schwimmstegen und Anlagen nix zu sehen. Wir liegen an der gruseligen Steinwand, müssen eine Leiter hochklettern und die mittlerweile eingetretene Dunkelheit macht es nicht schöner.

Portpatrick Hafen

Portpatrick Hafen

Doch wir liegen gar nicht sooo schlecht, schaukeln etwas hin und her und gehen am nächsten Tag in den kleinen Ort. Die beiden anderen Besucher haben den Hafen schon verlassen und so liegt Anna in der Hochsaison allein im Hafen, nur mit ein paar Anglerbooten. Man findet zwei kleine Supermärkte und einen schönen Pad an den Klippen entlang.

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