Guernsey

120929_SchoenerWohnenDie Insel ist wirklich sehr schön und vor allem gepflegt, es gibt viele reiche Leute (Steuerflucht aus der EU) und dementsprechend tolle Häuser.

120929_SchoenerWohnenIIEs sind jedoch viel zu viele Autos auf der Insel, mag aber auch daran liegen, dass wir uns als Fahrradfahrer immer so erschrecken, weil hier auf der „falschen Seite“ gefahren wird!

Nachdem unsere erste Fahrradtour Gestern sehr nass wurde, haben wir heute einen zweiten Anlauf gewagt, diesmal bei Sonnenschein! Der Käptn fuhr daher sogar in kurzer Hose.

120929_StrandrennenWir sind die Strände abgefahren.

120929_ParanoramaEs war nahe Niedrigwasser und bei ca. 9 m Tiedenhub blieben so meist nur Steine zurück.

Salcombe, UK– Guernsey, Channel Islands (27.09.2012)

Anstatt um 4 Uhr (wie erst geplant) stehen wir erst um 4.30 Uhr auf und fahren gegen 5 Uhr los. Die hinter uns liegenden Engländer mit der Sun Odessey 45 meinten noch, wir sollten leise sein, doch irgendwie brennt bei denen schon Licht, komisch, ob sie sich uns wohl ansehen wollen und dann genüsslich im Bett umdrehen wollen?! Wir müssen so früh los, weil es a) sehr weit ist bis zu den Kanalinseln und b) wir passend zur Tide da sein müssen, denn die Tide ist dort besonders stark, so das man sie nicht gegen sich laufen haben will, außer man ist gern auf dem Laufband.

120926_SonnenaufgangWir fahren langsam durch die nicht ganz einfache dunkle Hafenausfahrt von Salcombe und freuen uns, dass man den Sonnenaufgang schon erahnen kann, als wir im englischen Kanal sind.

120927_FaehreDen Belgier, der heute früh mit uns los wollte (aber nach Alderney) und der vor Salcombe ankern wollte, sehen wir nicht mehr, dafür aber viele Frachter, Tanker und Fähren.

120927_FrachterDie Wellen sind schon da, aber zum Glück genau von Hinten. Wir müssen genau vor den Wind und stehen daher die meiste Zeit selbst hinter dem Ruder, denn das Wellengefühl hat unser Autopilot irgendwie nicht so drin. Außerdem hatte er uns Vorgestern einmal im Stich gelassen und wir vertrauen ihm nicht mehr so wirklich.

120928_StPeterPortIIPassend zur Tide kommen wir vor Guernsey an und sind kurz nach Hochwasser im Hafen.

120928_SuellIm Victoria Hafen von St. Peter Port fährt man über einen Süll, der bei Niedrigwasser bis zu 4,20m trocken fällt. Unsere Tiefenanzeige sagt es sind noch 3,60m unter uns, als wir drüber fahren, sehr beruhigend.

Unser Hafen hat eine Rampe, die bei Hochwasser quasi waagerecht ist und bei Niedrigwasser so fast 45 Grad hoch geht (was es das Fahrrad hoch schieben sehr erschwert- puh).

120927_GuernseyCourtesyFlagDie 4 Kanalinseln sind zwar der englischen Krone unterstellt, gehören aber weder zu England noch der EU, sie haben ihre eigene Flagge und sogar ihre eigene Währung, nehmen aber das englische Pfund an.

120927_StPeterPort

Guernsey ist doch bergiger als wir dachten, schon vom Weiten sieht man die Klippen im Süden und am nächsten Tag bei der Fahrradtour spüren wir die Berge auch in den Beinen.

Doch heute geht es erst mal nur noch in den Pub neben dem Hafen, ein Wein/Bierchen und eine Kleinigkeit essen und dann in die Koje. Lustigerweise treffen wir die Engländer mit der Sun Odessey aus Salcombe wieder. Sie sind 1 Std. nach uns los- und 2 Std. vor uns angekommen. Tja, 45 Fuß halt.

Plymouth – Salcombe (25.09.2012)

Fregatte Braunschweig

Fregatte Braunschweig

Nach dem Mittag geht es mit der Tide los. Wir funken die Schleuse an und sie öffnen die Fußgängerbrücke für uns (die Schleuse ist offen, da fast Hochwasser ist). Vor der breiten Hafenausfahrt sehen wir drei Kriegsschiffe. Es ist sogar eine deutsche Fregatte „Braunschweig“ dabei, die mit uns losfährt, aber über 10 Knoten schneller ist und schön in die Wellen rein haut. Die Wellen sind schon neben dem Breakwater gar nicht mehr so nett, da ist man froh, abfallen lassen zu können. Mit fast halbem Wind und 1. Reff im Groß nebst Selbstwendefock laufen wir immer noch über 7 Knoten. So haben wir die „Segelschule Plymouth“ bald eingeholt (Bavaria 34).

120925_Salcombe_FelsenGerade als wir auf die Karte schauen und nicht aufpassen kommt eine fiese Welle seitlich von hinten, macht den Käptn bis auf die Unterhose nass und dreht unser Schlauchboot, so dass der Flaggenstock abreißt. Na super! Aber selbst schuld, nicht aufgepasst und bei so einem Wetter sollte man das Schlauchboot wegpacken (und Segelhose anziehen).

120925_Salcombe_Felsen2Die Wellen vor Salcombe sind heftig, sie reflektieren von den Felsen – Backwash. Dann fängt es auch noch an zu nieseln, naja, Thomas ist eh schon nass. Die Saison nähert sich dem Ende und so dürfen wir am Steg liegen bleiben anstatt an eine Boje zu gehen, ist viel ruhiger und wir können das Salz vom Schiff abspülen.

120925_Frauke_TaucheranzugWir testen die Taucheranzuege und schwimmen eine kleine Runde im Hafen. Das Wasser ist wirklich kalt, aber im Anzug friert man gar nicht.

120925_SockenEine Möve klaut Thomas einen Socken vom Steg – unglaublich! Zum Glück aber ist der (nasse) Socken für die Möve sehr schwer, so daß Thomas ihn sich mit dem Schlauchboot noch zurück holen kann.

120926_SalcombeSalcombe ist ein besonderer Naturhafen, da er nicht durch einen Fluß ausgewaschen wurde, wie sonst üblich, sondern es haben sich auch Felsen gespalten. Dadurch leben hier auch andere Tier und Pflanzenarten und es gibt Sandstrände.

120925_Salcombe_StrandDen nächsten Tag müssen wir Platz machen für die Fähre und kurz an die Boje, können aber für die Nacht wieder an den Steg zurück.

Wir fahren noch einmal mit dem Schlauchboot an Land und gehen durch den süßen Ort. In einem Bootsladen finden wir eine verblichene deutsche Gastlandflagge, die dort als Deko benutzt wurde, die wir für 5 Pfund als Ersatz für die abhanden gekommene kaufen, besser als nix.

120925_SalcombeIn Salcombe gibt es viele tolle Häuser der „armen“ Leute, Designerläden und nette Restaurants. Wir probieren das berühmte dort hergestellte Eis „Salcombe Dairy“ und bereiten alles für die Fahrt am nächsten Morgen vor (legen diesmal auch das Schlauchboot zusammen). Abends gehen wir noch in den Segelclub und an die Bar etwas essen. Sehr nette Leute dort.

Plymouth

120923_PlymouthEs regnet fast den ganzen Tag und wir hängen etwas auf der Seite, weil der Wind so in den Mast packt, dabei liegen wir doch im Dock. Wir gehen trotzdem eine Runde durch die Stadt. In England haben (wie auch in Irland und Schottland) die Geschäfte auch sonntags auf, aber wir sind ganz schnell aus dem großen überdachten 3 geschössigen Einkaufszentrum wieder draußen, zu viele Leute! Wir essen lecker Thai Nudeln aus der Box und Carrot Cake an Bord, wo wir uns zum Trocknen verkriechen. Abends beim Billard in der Bar gewinnt der Käptn.

Auch am nächsten Tag weht es noch kräftig, aber dafür scheint bis auf ein paar leichte Schauer überwiegend die Sonne.

120924_AquariumWir verbringen den Vormittag im National Marine Aquarium, das größte im UK.

120924_RochenSo viele tolle Fische leben unter uns?

120924_HaieEs gibt verschiedene Themen zum lokalen und atlantischen Leben unter Wasser und einen Glasdurchgang, wo die Haie über und unter einem her schwimmen können.

Turtle

Turtle

Abends gehen wir ins Kino, savages – Mann, was sieht John Travolta alt aus…

Fowey – Plymouth (22.09.2012)

120922_Fowey_Haeuser_good_ByeFowey war mal wieder sehr schön, schade, daß wir schon weiter müssen (und hier scheint immer gutes Wetter zu sein).

120921_Fowey_AblegenGanz ohne Motor legen wir von doppelten Boje ab und gleiten aus dem Hafen.

120922_weisse_SchaumkronenUms Eck müssen wir gleich hart an den Wind, der erst gar nicht so stark ist. Es waren 3-4 aus Ost angesagt, doch bald reffen wir und sind immer noch gut schnell und weniger gekränkt.

120922_Welle_spritztDie Tide läuft zwar schon mit, aber die Wellen genau von vorne bremsen uns mehr und mehr aus und bald gehen ein paar Wellen übers Deck. Schon wieder Salzwasser an Bord! Und im Gesicht!

120922_Welle_spritzt_2Wir überlegen kurz, ob wir umdrehen müssen, denn der Wind nimmt zu und kommt genau aus der Richtung, in die wir wollen. Doch dann kreuzen wir näher an Land, wo die Wellen nicht so schrecklich sind und arbeiten uns Stück für Stück näher an Plymouth ran. Dann noch schnell um die Ecke und geschafft.

120922_PlymouthPlymouth ist ein riesiger Naturhafen, mit einem tollen großen Breakwater von Süden. Es gibt mindestens 6 Marinas. Von hier starten die Ocean Racer und von hier ist 1620 die Mayflower gestartet.

Regatta hinter dem Breakwater

Regatta hinter dem Breakwater

Hinter dem Breakwater sind doch ein paar Segler unterwegs.

120922_Plymouth_SchleuseUm das angekündigte schlechte Wetter abzuwettern fahren wir durch eine Schleuse mit praktischem Schwimmsteg ins Dock in die riesige Sutten Marina in Plymouth. Wir tanken voll und bestaunen die luxuriösen Duschen.

Falmouth – Fowey (21.09.2012)

120921_FaehrenNoch in der Koje frage ich Thomas, was das denn für ein lautes Motorgeräusch ist, er meint, dass sei ein Flugzeug. Als wir aufstehen, liegen zwei Kreuzfahrtschiffe am Kai neben uns. Falmouth ist ein sehr großer Naturhafen und hier laufen auch riesige Fähren ein. Wir wären gerne noch etwas im schönen Falmouth geblieben, aber wir wollen ja auch weiter und da ab Übermorgen starker Ostwind und schlechtes Wetter angesagt ist, entscheiden wir uns, weiter östlich zu gehen.

120921_Falmouth_Fowey_kein_WindOhne Wind motoren wir die 4 Stunden nach Fowey, wo es uns vor 3 Jahren so gut gefallen hat.

120921_BurgerUnterwegs machen wir Hamburger im Cockpit und waschen schon mal ab, so dass wir nach dem Festmachen an der Boje gleich los können in die Stadt.

120921_Fowey_HaeuserGerade auf dem Berg angekommen und ein Eis in der Hand, kommt auch die Sonne raus.

120921_Fowey_AbendstimmungSpäter relaxen wir im Cockpit, herrrrlich.

Helford River – Falmouth (20.09.2012)

120920_Helford_River_verlassenAch, was haben wir gut geschlafen, wie in einer Wiege! Der Helford River sieht bei Tag noch viel schöner aus. Aber so viele Boote haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Auf dem Weg nach Falmouth können wir vorm Wind segeln. Es sind so viele Schiffe unterwegs, dass wir uns fast wie auf dem Ijsselmeer fühlen und Vorfahrt achten müssen.

120920_Falmouth_EinfahrtIn Falmouth machen wir seit über einer Woche mal wieder an einem festen Steg fest. Endlich Wasser volltanken und Salz abspülen, Wäsche machen und Heizlüfter laufen lassen. Unser Wassertank ist genau passend heute Morgen leer geworden. Wahnsinn, dass wir 8 Tage lang mit nur 90 Liter Wasser ausgekommen sind.

Wir gehen in die Stadt, Moshulu Schuhe kaufen, in einem Second Hand Buchladen Fraukes Englischlektüre erweitern und kaufen Sikaflex um das Loch abzudichten (während der Überfahrt von Irland hat Thomas die Stelle gefunden, das Wasser kam durch eine Schraube der Außenbordmotorhalterung am Heck).

Isles of Scilly – Helford River (19.09.2012)

Ganz schweren Herzens verlassen wir die Isles of Scilly. Diese tollen Inseln waren bislang das Highlight unserer Reise.

Es gab super schöne Sand- und auch Fels-Küsten, die Inseln sind sehr ruhig und es gibt viel Natur und wenig Straßen. Wir haben Leuchttürme, Burgen und Ruinen besichtigt. Es gab fast immer zumindest einen Tante Emma Laden, eine Duschgelegenheit und Besucherbojen. Auch für das Leibliche Wohl war dank ein paar leckeren Restaurants oder Pubs gut gesorgt.

Ein Schlauchboot mit Außenbordmotor ist unbedingt notwendig, und man sollte die Tide beachten, wenn man das Schlauchboot an Land zurück lässt!

Insgesamt haben wir überraschend wenig Segler (und wenn dann nur Franzosen) gesehen.

120919_Faehre_verschwindet_hinter_FelsenAls wir die Inseln zurück lassen, kommen wieder zwei große Kreuzfahrt Schiffe, die wir gerade noch hinter den Felsen verschwinden sehen. Der Wind lässt leider zu wünschen übrig, wie auch die noch großen Wellen, vom starken Wind von Gestern. Auch die Tide passt nicht wirklich, aber so ist das halt, wenn man im Hellen fahren will. Von Nachtfahrten haben wir erstmal die Nase voll und nach Falmouth ist es halt ein Stück, irgendwann kippt die Tide ja.

Wolf Rock Leuchtturm

Wolf Rock Leuchtturm

Wir ziehen die Segel (Codezero und das Groß) hoch, nehmen sie aber bald wieder runter und machen den Motor an. Wolf Rock sehen wir nur von weitem, dieser Leuchtturm heißt übrigens Wolf Rock, weil der Stein so viele Schiffe verschlungen hat.

120919_TSS_Schiff_und_SegelDie Wellen werden besser und wir sehen viele Schiffe im Traffic Separation Sheme. Wir duschen an Bord (immer noch Wasser da) und machen uns eine Pizza warm. Leider haben wir es nicht mehr geschafft, die Anzeigen in die Tanks einzubauen, so wissen wir nicht, wie viel noch drin ist. Thomas kippt 20 Liter Diesel nach.

Lizard Point

Lizard Point

120919_SonnenuntergangEs ist kein Wind und so sind wir viel zu langsam und da es jeden Tag früher dunkel wird, entscheiden wir uns, anstatt im Dunkeln nach Falmouth rein zu fahren, lieber mit der letzten Dämmerung im Helford River zu ankern.

120919_AnkerplatzAußer uns liegen hier noch unzählige andere Boote und mitten im Fluss ankert ein super schöner riesen Zweimaster (Mariette von 1915).

Tresco, Bryher, Tean, St. Martin, St. Marys, St. Agnes, Gugh

Nachdem wir Gestern schon vor 20 Uhr in der Koje waren, fahren wir heute gut ausgeschlafen rüber zur Insel Tresco. 120914_TrescoGardenDort gehen wir in den Klostergarten, von 1834. Es gibt Blumen aus aller Welt, Hecken, Tannen, Palmen, Bäume, Figuren, Brunnen,… alles terrassenförmig angebracht. Die vielen Sonnenstunden auf den Scilly Inseln und der Golfstrom ergeben eine gute Grundlage zum Erhalt des Gartens. Außerdem liegt noch ein Wrack Museum im Garten, hier können Gallionsfiguren von im Umkreis gesunkenen Schiffen besichtigt werden.

120914_TrescoStrandAnschließend gehen wir an der Ostküste der Insel im Sand barfuß spazieren. Das Wasser ist super klar (und kalt), es ist kein Mensch am Strand, sieht aus wie in der Karibik (obwohl wir da ja noch nicht waren).

120914_TrescoNewGrimsbySoundIm Ruin Beach Cafe machen wir einen kleinen Stop und wandern dann weiter um die Nordseite der Insel, entlang der Felsen zu den beiden Burgen. Von hier haben wir eine super Sicht auf die Bucht, in der das Boot liegt. Zu den 4 bereits gestern angekommenen französischen Segelbooten haben sich noch 3 weitere Franzosen gesellt.

Am 15. besichtigen wir die Insel Bryher und wandern entlang ihrer Felsküste. Bryher ist die kleinste der bewohnten Inseln.

120915_StrandNachmittags legen wir um nach Tean Sound, hier liegen wir wieder an einer Boje, zwischen den Inseln Tean und St. Martin. Hier sieht der Strand wieder aus wie in der Karibik, nur das Wasser ist definitiv kälter!

120915_HotelStMartinAbends essen wir lecker Fisch im St. Martins on the Isle Hotel.

120916_SchlauchbootrettungAm 16. gehen wir etwas auf der heute unbewohnten Insel Tean spazieren. Thomas muss sich gleich mit langer Hose und Schuhen in die Fluten stürzen, als er in letzter Sekunde unser Schlauchboot rettet, man, was kommt das Wasser hier schnell zurück!

120916_StMartinStrandDanach geht es mit kurzer Hose und Sandalen auf die Insel St. Martin, wo wir den bislang besten Strand überhaupt finden.

120917_StMarysPoolAm 17. fahren wir ganz früh bei Hochwasser los. Wir nehmen die Abkürzung und fahren über Stellen, die sonst trocken fallen, jetzt aber mindestens 5m tief sind. Überall kann man den Grund sehen! In der Bucht von St. Marys schnappen wir uns eine Boje und frühstücken. Dann fahren wir mit dem Schlauchboot an Land (hier gibt es einen neuen Schwimmsteg extra für Dinghis, sehr praktisch).

120917_NiedrigwasserSo sieht es hier bei Niedrigwasser aus.

120917_HochwasserUnd so bei Hochwasser.

120917_SteinePendennisWir kaufen in Hugh Town in einem Tourishop (4!) T-Shirts und gehen an der Küste entlang spazieren. Von dem höchsten Punkt kann man die einzelnen Inseln sehen und auch unsere vorherigen Liege-Buchten erkennen. Zu Mittag essen wir lecker im Bishop und Wolf Pub.

120917_FiveStarCastleBeim Abendspaziergang entlang der Garnison gibt es einen spektakulären Blick auf die umliegenden Inseln und wir treffen endlich mal einen netten hier geborenen Engländer.

120917_FluechtlingsbootSt. Marys ist definitiv die am Meisten belagerte Insel. Es gibt super viele Touristen, sie werden in kleinen Ausflugsbooten herangekarrt, so voll gepackt, wie Flüchtlingsboote.

120917_FestlandfaehreAußerdem landet hier die Festlandfähre 2x täglich. Der Hafen soll in der Hochsaison völlig überlaufen sein, heute sind die meisten Besucherbojen frei, aber dennoch haben wir noch nie irgendwo gelegen, wo es so viele Boote gab. Leider haben wir uns nicht den besten Tag für St. Marys ausgesucht, es ist NW Wind und so schaukeln wir im Hafen auf und ab. Aber da müssen wir jetzt durch, immerhin dürften wir hier nicht nachts gegen die Boje gedrückt werden, denn von der anklopfenden Boje sind wir die letzten Nächte immer wieder geweckt worden.
Doch der Wind nimmt weiter zu und auch die Wellen drehen und rollen bald direkt in den Hafen. Als wir entschieden hatten, hier zu bleiben, war es doch noch gar nicht so schlimm. Selbst schuld! Wir haben eine schlaflose Hüpfnacht im Hafen! Gleich bei Sonnenaufgang legen wir um in die Bucht „The Cove“ zwischen den Inseln St. Agnes und Gugh. Ach, was ist das hier ruhig, so ohne den halben Meter hohen Schwell…

120918_TheBarStAgnesGughWir fahren kurz an Land und gehen etwas spazieren, dann entspannen wir in der Sonne im Cockpit. Die Sandverbindung „Bar“ zwischen den beiden Inseln wird heute überspült, das geschieht nur bei Springtide.

Kinsale, Irland – Tresco, Scilly Islands, UK (26 Stunden, 144,5 Seemeilen, 12.-13.09.2012)

Der ganze Tag fängt schon besser an: der PC lässt sich mit dem Ipad verbinden und läuft nach dem Update wieder, es regnet nicht und die Wellen sind freundlicher. Es war Windstärke 4-5 angesagt, in Böen bis 6, was vor dem Wind eigentlich machbar ist. WellenDie Wellenhöhe war mit max. 2m für zwei Stunden angesagt, doch wir haben über einen längeren Zeitraum 5-6, in Böen auch 7 und die Wellen sind definitiv höher als 2m. Da sie nicht genau zum Wind passen, rollen wir ganz schön und haben ein paarmal fast eine Halse im Wellental gemacht. Doch alles geht gut, mit 2. Reff im Groß und gereffter Fock surfen wir die Wellen in Spitzengeschwindigkeiten herunter.

Delfine im SpringenImmer wieder kommen Delfine und schwimmen mit, sogar im Dunkeln. Leider sind es nicht nur 4 Stunden Dunkelheit, wie auf dem Hinweg nach Schottland, sondern etwas über 8 Stunden. Zu unserem Glück ist keine Wolke am Himmel (auch der Mond kommt erst um 4 Uhr dazu) und so können wir ohne weitere Lichteinflüsse die unzähligen Sterne beobachten. Die Milchstraße haben wir so noch nie vorher gesehen! Und die Blubberbläschen um uns herum fluoreszieren, also ist es nie ganz dunkel. Wir wechseln uns mit dem Schlaf- und Wachrhythmus ab. Ab ca. 4 Uhr nimmt auch der Wind ab. Die Wellen bleiben aber noch lange, wir müssen den Motor starten und rollen somit noch mehr in den Wellen. Ganz schön anstrengend! Kurz nach Sonnenaufgang können wir schon die Scilly Inseln am Horizont ausmachen. Super müde kommen wir im New Grimsby Sound zwischen den Inseln Tresco und Bryher an und machen an einer Boje fest. Wir liegen in 4m tiefem Wasser und können den Grund sehen!

Hier liegen wir gut geschützt von dem angekündigten starken Westwind. Wir fahren mit dem Schlauchboot an Land, nehmen eine Dusche und essen eine Suppe, das einzige Gericht, was sie Nachmittags anbieten im Besten Pub auf Tresco (es gibt nur einen).

Lawrence Cove, Bantry Bay – Kinsale

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Es fängt schon damit an, dass wir schon vor dem Wecker wach sind. Es regnet. Der PC stürtz ständig ab und das wo wir doch das erste Jahr ohne Papierkarten als backup unterwegs sind. Doch nach ein paar Versuchen, gibt er nach, zumindest sofern wir ihn nicht mit dem Ipad koppeln. Also geht es wie früher raus aus der Hafeneinfahrt, einer am Ruder und einer unten an der Karte.

FlickenGerade aus der Bantry Bay raus, spielen die Wellen verrückt, sehr zur Freude der heraneilenden Delfine. Dann reißt noch die Leine, die das Segel hinten am Baum runterzieht, wird aber gleich von Thomas mit einem UK-Band repariert. Der Regen hört auf, die Wellen werden gleichmäßiger und wir können segeln.

WalPlötzlich sehen wir einen Wal, er pustet eine riesige Fontäne hoch und taucht ca. 3x vor uns auf und ab.

Fastnet und DelfinWir entscheiden uns einen Knick zu machen um den angesagten Windrichtungswechsel SW nach NW bestmöglichst auszunutzen. Also halten wir Kurs auf Fastnet Rock und dürfen hier sogar Fotos mit Delfinen und dem Leuchtturm machen, denn die mind. 3 kommen immer wieder zurück und widerlegen damit alle unsere Theorien von dem optimalen Delfinwetter, sie spielen mit uns und den Wellen, egal wie viel Wind, ob unter Segeln oder Motor.

Welle vor Fastnet RockDa der Wind immer mehr zunimmt, reffen wir immer mehr.

WellenZum Glück stimmt die Richtung, von schräg hinten kann man auch mit Windstärke 6-7 in Böen auskommen, wenn nur nicht diese fiesen Atlantikwellen wären, die leider nicht ganz mit dem Wind übereinstimmen und die dazu kommenden Wellen von dem zunehmenden Wind. Wir werden manchmal ganz schön auf die Seite gedrückt (Achtung: Halse!). Als wir dann im Schiff wieder in einer Ecke Wasser stehen haben (hatten schon mal vor ein paar Wochen 15 Liter Salzwasser rausgeholt, aber keine Eintrittsstelle feststellen können), kommt auch noch eine Welle ins Cockpit, das Wasser steht auf den Backskisten. Da entscheiden wir uns, eine Wende zu machen und anstatt zu den Scilly Inseln wieder an die irische Küste zu gehen. Die Delfine finden Böen und Wellen toll, sie springen richtig hoch aus dem Wasser und düsen um uns herum.

Plötzlich sehen wir eine komische Flosse aus dem Wasser gucken, ob das wohl ein Hai war? Vor der englischen Küste hatten sie gerade vor ein paar Wochen einen Hai gesehen?!

Nach weiteren Stunden Gerolle wird es etwas besser, sowohl Wind als auch Welle, so dass wir die Segel wieder ausschütten können, jedenfalls bis zum nächsten Böen-Schauer.

Fontaene des FinnwalsAuf einmal sehen wir eine Fontäne in der Ferne, auf uns -wieder in Begleitung von Delfinen- zuschwimmen. Ein Finnwal, er ist riesig, bestimmt 20 Meter lang und taucht kurz vor uns ab, so nah, dass wir schon über einen Kurswechsel nachdenken. Wow! Wir haben einen (bzw. zwei) Wale gesehen!!!

Old Head of KinsaleSchließlich nimmt der Wind weiter ab und wir kommen gerade noch so in der Dämmerung in Kinsale an. Diesmal im Kinsale Yacht Club. Hier ist diese Woche der Dragon Gold Cup, eine internationale Segelregatta.

Doch wir fallen erstmal ziemlich k.o. in die Koje. Es war richtig umzudrehen, die Wellen und den böigen Wind, möchte keiner haben und schon gar nicht wenn es 8 Stunden dunkel ist.

Am nächsten Morgen bekommen wir das erste Mal Besuch vom Zoll. Sie stellen ein paar Fragen, woher wir kommen und wohin wir wollen, schauen in unseren int. Bootsschein und wollen unsere Personalausweise sehen. Dann empfehlen sie uns noch ein Restaurant Fishy Fishy. Wir gehen aber in den dazugehörigen Shop und essen sehr leckeren Fish and Chips.

Dunboy Bay – Lawrence Cove

Nach einer Karussellnacht, wobei ich Wiege gebucht hatte, sind wir beide noch ganz schön müde, als wir den Anker lichten. Wir lagen gar nicht so schlecht, doch der Wind ließ in der Nacht nach, dass sich das Boot quer drehte und durch das Gedrehe nicht nur ab und an den (in der schmalen Bucht scharf getellten) Ankeralarm auslöste, sondern auch noch die eigentlich kleinen Wellen seitlich unter das Boot packten und wir fast in der Koje herumrollten. Das positive daran: der Anker hat super gehalten und wir können nun die nächste Nacht bestimmt gut schlafen.

Wir fahren das kurze Stück zur einzigen Marina weit und breit mit Code Zero. Dort stellen wir fest, dass ich den Fenderknoten und Thomas das gute Anlegemanöver an einen Steg noch nicht verlernt haben. Wir tanken Wasser und Diesel nach und laden die Batterien. Kran

Hier gibt es einen Kran, der ins Wasser fährt, das haben wir auch noch nicht gesehen.

TauchanzugEs regnet fast den ganzen Tag, also putzt Thomas das Boot von außen und ich mache innen alles startklar für die für Morgen geplante Passage nach England. Da ich etwas hinter uns herziehen gesehen habe, geht Thomas ins Wasser und taucht. Die gute Nachricht: kein Seil im Propeller. Die schlechte Nachricht: Die Saildrive-Manschette hat sich gelöst. Thomas taucht runter und nimmt sie ganz ab (und putzt auch noch den Wasserpass, wo er schon mal da unten ist).

Bantry – Adrigole – Castletownbere – Dunboy Bay

Heute geht es auf Richtung Dunboy Bay. Zunächst mit CodeZero und Motor später ohne Motor geht es wieder vorbei an den Ölreserven, in die Bantry Bay.

Adrigole Bucht mit Blick auf Hungry Hill

Adrigole Bucht mit Blick auf Hungry Hill

In der Bucht von Adrigole machen wir zum Mittagessen an einer Boje fest. Sehr ruhig gelegen, umgeben von Bergen (Hungry Hill u. a.) gibt es Nudeln, das Bordsessen. Wieder unterwegs treffen wir ein einziges Segelboot, wo uns ein Ire ganz aufgeregt zuwinkt und auf Deutsch „Gute Reise“ wünscht.

Bardini Reefer Wrack

Bardini Reefer Wrack

Dann kommen wir an dem 1982 nach einem Feuer gesunkenen Wrack Bardini Reefer vorbei. Der Mast und ein Teil des Decks schauen aus dem Wasser.

Da unser Haken in Bantry abgebrochen ist, setzt mich Thomas kurz in Castletownbere am Fischerpier ab, denn hier gibt es einen Bootszubehörladen.

Dunboy Haus

Dunboy Haus

Bald schon bin ich mit neuem Haken zurück und es geht das kurze Stück weiter zur Dunboy Bay, wo wir die Nacht ankern wollen. Das Dunboy Haus und die Berge bilden eine schöne Kulisse.

Glengarriff – Bantry

Glengarriff SeehundeAm Morgen fahren wir nochmal ans Festland und gehen einen Waldweg entlang der Küste spazieren, immer wieder mit Blick auf die Bucht, Seehunde und unser Boot an der Boje. Zurück geht es durch den kleinen süßen Ort, mit vielen Restaurants und Touri-Shops.

Gegen Mittag legen wir ab und fahren das kurze Stück rüber nach Bantry. Nur mit Fock – wir lassen den Motor mitlaufen, um die Batterien zu laden. Es geht vorbei an Inseln und Muschelfarmen. In der Bantry Bay werden jährlich 4.000 Tonnen Muscheln geerntet. Außerdem züchten sie hier noch Lachs und Abalone (große essbare Seeschlangen).

In Bantry machen wir vor dem Bantry Haus an einer Boje fest. Die Segelschule hat schon geschlossen, weil die Saison hier schon vorbei sein soll, was wir nicht das erste Mal hören und nicht verstehen können. Naja, wir haben echt super Wetter diese Woche gehabt. Und ein netter Ire, der mal 2 Jahre in Deutschland gelebt hat, lässt uns in der Segelschule duschen.

Bantry Haus

Bantry Haus

Danach besichtigen wir den Garten des Bantry Hauses auf dem Weg in die Stadt. Das Bantry Haus ist der Sitz der Nachkommen des Earls of Bantry und kann teilweise besichtigt werden. Vom Garten aus, der u. a. 6 Terrassen hat, kann man die Bay überblicken. Das Haus und der Garten sind aus dem frühen 1700.

Im Ort selbst gibt es viele Restaurants und Geschäfte. Doch wir essen mal an Bord und verbringen den Abend gemütlich im Cockpit.

Crookhaven – Glengarriff

Mizen Head

Mizen Head

Wir legen ohne Motor von der Boje ab und segeln aus der Hafeneinfahrt raus, doch um die Ecke müssen wir ihn doch mitlaufen lassen, bis zur Höhe des Felsvorsprungs „Mizen Head“, ab da wird gesegelt. Erst mit Fock, dann auch mit Code Zero und später in der Bucht „Bantry Bay“ nur mit dem Groß vor dem Wind.

Wieder sehen wir ein Kriegsschiff in der Ferne.

Bantry Bay Delfine

Bantry Bay Delfine

Als ich gerade die Sturzvögel „Gannetts“ filme, wie sie vor uns eifrig ins Wasser stürzen, kommen Delfine angeschwommen. Sie scheinen wie die Gannetts die Fische zu jagen und ganz nebenbei schwimmen sie noch etwas mit uns mit. Super schön! Das ist das erste Mal, dass wir sie unter Segel sehen und dann auch noch in einer Bucht.

In der Bantry Bay wird der Ölvorrat von Irland gelagert, wir sehen die riesigen in den Boden eingelassenen Fässer und den Festmacher für den alle 1-2 Wochen ankommenden Riesentanker.

Glendarriff Seehunde

Glengarriff Seehunde

Bei der Einfahrt in die Bucht Glengarriff sehen wir Seehunde, die ein Sonnenbad auf den trocken gefallenen Felsen nehmen. Wir machen wieder an einer Boje fest und fahren mit Schlauchboot an Land.

GlendarriffDie Glengarriff Bucht ist sehr schön gelegen, um uns herum ist es grün und aus dem Cockpit können wir recht hohe Berge sehen, hinter denen die Sonne versinkt.

Baltimore – Fastnet Rock – Crookhaven

Heute geht es erst Mittags los, nachdem wir endlich den Hafenmeister gefunden haben. Wir fahren mit Motor zwischen den kleinen Felsinseln her und sehen Seehunde in der Sonne liegen. Dann setzen wir den Code Zero und während wir so herumdümpeln und auf Fastnet Rock in der Ferne blicken, entscheiden wir uns, doch das gute Wetter auszunutzen und heute schon um den Leuchtturm auf seiner Insel herum zu fahren um Fotos zu machen, anstatt nach Schull zu fahren, was nur um die Ecke steuerbords liegt. Neben dem Cape Clear können wir richtig segeln und setzen auch das Groß.

Fastnet Rock

Fastnet Rock

Nach einer Fotosession rund Fastnet Rock schläft dann auch der Wind ein, so dass wir in den Hafen motoren.

Delfine vor CrookhavenDa kommen noch Delphine auf uns zugeschwommen. Mindestens 10 an der Zahl begleiten uns neugierig.

Crookhaven Abendessen

Crookhaven Abendessen

Auch der Naturhafen Crookhaven sieht spektakulär aus. Wir machen an einer Boje fest und fahren mit dem Schlauchboot an Land. Hier gibt es ein leckeres Sandwich und Bierchen mit Blick auf die Bucht.

Glandore – Castelehaven – Baltimore

Glandore

Glandore

In der Nacht hat der Wind nachgelassen und der Nebel hat sich verzogen, sieht wirklich schön aus, wo wir hier gestern gelandet sind. Unsere Besucherboje hat auch gut gehalten. Nach dem Bordfrühstück fahren wir mit dem Schlauchboot an Land, zahlen die Gebühren im Hotel und nehmen eine Dusche. Dann legen wir ab und schauen uns die tolle Hafenausfahrt einmal ohne Nebel an.

Da kaum Wind ist motoren wir, mit Unterstützung des Vorsegels. Wieder gibt es tolle Felsen, Inseln und Vorsprünge auch Felsen durch die man durchsehen kann, weil das Wasser dort eine Art Grotte reingewaschen hat.

Castlehaven

Castlehaven

Castlehaven wird in unserem Irlandbuch als Must-See beschrieben und ist auch wirklich sehr schön gelegen. Wir schnappen uns einfach eine Boje und machen Mittagspause. Als die Bauarbeiter an Land von ihrer Mittagspause zurück sind, wird es uns jedoch zu laut und so entscheiden wir uns, den kurzen Weg bis nach Baltimore weiter zu fahren.

Baltimore Delfine

Die Tide läuft noch und so sind wir schnell da. Unterwegs sehen wir stürzende Gannets und sogar kurz Delfine, diesmal mit Beweisfoto. Außerdem sehen wir das erste Mal am Horizont Fastnet Rock.

Baltimore_Schlauchboot_MooringBaltimore hat eine sehr schöne Hafeneinfahrt. Hier gibt es neben Bojen auch einen Steg, wir entscheiden uns aber für die Boje, Stege haben wir daheim. Dann geht es mit dem Schlauchboot in den Ort (das kleinste im Foto ist unsers) und wir essen ein lecker Sandwich mit Kaffee bzw. Guinness und später ein Eis mit Blick auf den Hafen.

Kinsale – Glandore

 

Old Head of Kinsale Lighthouse

Old Head of Kinsale Lighthouse

Als wir aus Kinsale ablegen, ist es leicht diesig und wir haben kaum Wind, so dass wir nah an den Felsen entlang um die Ecke „Old Head of Kinsale“ motoren und tolle Fotos vom Leuchtturm machen. Danach können wir segeln. Mit Windstärke 3-4 aus SW, also mal wieder genau von Vorne, kreuzen wir Richtung Glandore. Es kommen uns ca. 4 Segler entgegen, leider geht keiner in unsere Richtung, bis auf ca. 3 Delfine, die wir kurz sehen, aber so schnell keine Fotos machen können, sie haben auch zu viel andere Wellen zum Spielen.

Galley Head Leuchtturm

Galley Head Leuchtturm

Als wir endlich auf Höhe der Ecke „Galley Head“ gekreuzt sind, ist es so diesig und fängt an zu nieseln, dass wir den Leuchtturm kaum sehen können, obwohl er so nah ist.
Auch als wir in den Naturhafen Glandore fahren und dort an einer Besucherboje festmachen, ist es noch am Nieseln, sehr zur Freude des Kaptäns, denn so wird das Salz vom Schiff gewaschen.
Hier gibt es also unser Dover Festessen, während wir an der Boje dahinschaukeln.

Crosshaven – Kinsale

entlang der Küste

entlang der Küste

Heute geht es nur 3 Stunden um die Ecke, nach Kinsale, wieder ein Naturhafen und erstmal der letzte mit Stegen, wie es scheint. Eigentlich wollten wir ja gestern schon fahren, aber da hatten wir bis Windstärke 5-6 und genau von Vorne, heute ist gar kein Wind und die Sonne scheint, viel besser.

GrotteSo motoren wir entlang der Küste und schauen uns die Klippen und Gesteininseln an. Wir sehen sogar eine Grotte, die in die Felsen gespült wurde.

Haveneinfahrt Kinsale

Haveneinfahrt Kinsale

In Kinsale gibt es zwei Forts, zwei Yachthäfen und ganz viele Bojen. Die Waschmaschine und die Dieseltankstation nehmen uns die Entscheidung ab, wir gehen in die Castlepark Marina. Von hier fahren wir mit dem Schlauchboot rüber zur anderen Kinsale YC Marina und gehen in den Ort. Blick auf Kinsale YC

Kinsale ist das Restaurantparadies und so enden wir auf einer Pizzeriaterasse mit Blick auf den Hafen. Was geht es uns doch gut! Es ist endlich mal so warm, dass wir in kurzer Hose und Sandalen unterwegs sind. Heute soll hier der erste richtig schöne Tag seit Mai sein. Nach einem letzten Stop im Supermarkt geht es zurück aufs Boot. Gewaschen, geduscht, vollgetankt und eingekauft, dann können die Ankerplätze ja kommen.