29.06.2013 Dover – Brighton (69 sm)

Kurz vor dem Schließen des Docks legen wir ab und fahren dann auch gleich los, die Strecke bis Brighton schafft man eh nicht in einer Tide.

Wir starten mit Wolken und halbem Wind aus NW bei Windstärke 4, bis der Wind nach einiger Zeit einschläft, wir setzen den Code Zero und machen schließlich Motor an. Die Sonne scheint, so dass Thomas die Füße ins eiskalte Wasser hält. Wir kochen Ravioli und Vanille Pudding während wir in den Wellen dahin dümpeln, aber wir haben ja Zeit.

 

29.06. Beachy Head mit Boot

Beachy Head

 

 

Irgendwann können wir wieder segeln. Aufgrund der Leichtwindlage hatten wir uns entschieden, die Sightseeingroute dicht entlang Beachy Head zu nehmen, doch dann kommt wieder Wind auf, so dass wir sogar reffen müssen und hart am Wind, der jetzt mit 5 Beaufort aus WSW kommt, kreuzen. 

Hier gibt es mit 170 m die höchsten Steilklippen Englands, dagegen erscheint der 44 m hohe Leuchtturm schon winzig. Kurz vor den Klippen sind die Wellen mal wieder verrückt. Aber wir wollten es ja so.

29.06. seven Sisters

Seven Sisters

 

Schließlich nimmt der Wind wieder etwas ab, so dass wir erst das Reff ausschütten, dann den Code Zero setzen und irgendwann keine Lust mehr haben zu kreuzen, so dass wir den Motor anmachen.

Endlich in Brighton angekommen, bekommen wir eine schöne Box mit Blick vom Cockpit auf die Promenade. Wir duschen schnell und gehen dann in einem amerikanischen Restaurant – genau das richtige für uns – noch einen Burger essen und Bier bzw. Cocktail trinken. Lecker! Duschen, Strom und Wasser sind inklusive, Internet gibt es in den Promenaden-Restaurants.

Erst nach 12 Uhr fallen wir völlig fertig in die Koje, bis wir am nächsten Morgen vom Nebelhorn geweckt werden, wir haben Waschküchenwetter.

 

 

 

 

28.06.2013 Dunkerque, F – Dover, GB (42 sm)

Bei Nieselwetter legen wir ab und motoren mit Großsegelunterstützung gegenan. Das bisschen Wind, das da ist, kommt genau von Vorne.

Al Schamal im TSS

Al Schamal im TSS

Erst kurz vor dem Verkehrstrennungsgebiet (TSS) nimmt der Wind zu und wir können am Wind mit SWF und Groß segeln. Dank der Tide und dem guten Wind sind wir über 9 Knoten schnell.

P & O Fähre vor Dover West Entrance

P & O Fähre vor Dover West Entrance

Die Fahrrinne der großen Schiffe queren wir ohne Probleme und auch die vielen kreuzenden Fähren von Dover nach Calais kommen uns nicht ins Gehege. Danke AIS!

Vor Dover müssen wir über Funk um Einfahrerlaubnis bitten. Dieses Mal gehen wir ins Dock Granville. Es gibt Duschen, Strom und Wasser inklusive (mit Pincode), Internet im Hafengebäude oder zum Bezahlen.

Festgemacht im Hafen, spült Thomas das Boot vom Salz und Dunkerque-Dreck (der dort wohl in der Luft liegt) ab und wir machen unser leckeres Dover-Essen (Reis, holländische Hackbällchen in Erdnusssoße mit Mais). Lecker.

Wir freuen uns, dass wir entgegen aller Erwartungen doch noch soo schön segeln konnten und noch mehr freuen wir uns, dass Helma II wie „neu“ funktioniert.

Uns wurde heute ja eine Stunde geschenkt, so dass wir uns noch ein Bierchen im Pub gönnen, wo wir vom Wirt der uns englische Biersorten empfiehlt, lernen: „just drink it, don’t smell it“.

Thomas trifft am Steg einen Norweger, der Motorboote in England kauft um sie dann in Norwegen weiter zu verkaufen (Boote sollen dort doppelt so teuer sein). Er wollte auch direkt rueber nach Norwegen, war aber aufgrund des starken Windes umgekehrt und schenkt uns nun seine restlichen Lebensmittel, das Motorboot geht jetzt als Decksfracht nach Norwegen.

28.06.2013 Dunkerque, F – Dover, GB (42 sm)

 

Flaggentausch

Flaggentausch

Bei Nieselwetter legen wir ab und motoren mit Großsegelunterstützung gegenan. Das bisschen Wind, das da ist, kommt genau von Vorne.

Erst kurz vor dem Verkehrstrennungsgebiet (TSS) nimmt der Wind zu und wir können am Wind mit SWF und Groß segeln. Dank der Tide und dem guten Wind sind wir über 9 Knoten schnell.

 

Al Schamal im TSS

Al Schamal im TSS

Die Fahrrinne der großen Schiffe queren wir ohne Probleme und auch die vielen kreuzenden Fähren von Dover nach Calais kommen uns nicht ins Gehege. Danke AIS!

 

 

 

 

P & O Fähre vor Dover West Entrance

P & O Fähre vor Dover West Entrance

Vor Dover müssen wir über Funk um Einfahrerlaubnis bitten. Dieses Mal gehen wir ins Dock Granville. Es gibt Duschen, Strom und Wasser inklusive (mit Pincode), Internet im Hafengebäude oder zum Bezahlen.

Festgemacht im Hafen, spült Thomas das Boot vom Salz und Dunkerque-Dreck (der dort wohl in der Luft liegt) ab und wir machen unser leckeres Dover-Essen (Reis, holländische Hackbällchen in Erdnusssoße mit Mais). Lecker.

Wir freuen uns, dass wir entgegen aller Erwartungen doch noch soo schön segeln konnten und noch mehr freuen wir uns, dass Helma II wie „neu“ funktioniert.

Uns wurde heute ja eine Stunde geschenkt, so dass wir uns noch ein Bierchen im Pub gönnen, wo wir vom Wirt der uns englische Biersorten empfiehlt, lernen: „just drink it, don’t smell it“.

Thomas trifft am Steg einen Norweger, der Motorboote in England kauft um sie dann in Norwegen weiter zu verkaufen (Boote sollen dort doppelt so teuer sein). Er wollte auch direkt rüber nach Norwegen, war aber aufgrund des starken Windes umgekehrt und schenkt uns nun seine restlichen Lebensmittel, das Motorboot geht jetzt als Decksfracht nach Norwegen.

 

27.06.2013 Breskens, NL – Dunkerque, F (56 sm)

27.06. dicker mit Regen

Antwerpen im Regen

Schon vor 7 Uhr legen wir ab um die ganze Tide auszunutzen. Wir segeln zunächst mit 2. Reff im Groß und SWF am Wind bei westlichen Winden um 5. Dann nimmt der Wind ab und wir können nach Zeebrügge auch etwas abfallen lassen, so dass wir das 2. Reff ausschütten und später ab Höhe Niewpoort mit vollem Groß weiter segeln.

27.06. schnelle schiffeAuch die Wellen nehmen ab, wie der Schiffsverkehr, zudem kommt noch die Sonne raus! In Dunkerque angekommen machen wir wieder im Cormoran Hafen hinten rechts fest. Wir legen uns längs neben den Schweden, den wir schon aus Scheveningen kennen. Dann wickeln wir uns aus unseren 5 Schichten und gehen in kurzer Hose und T-Shirt in den Ort um Baguette und Crevettes zu kaufen.

 

Neuer Autopilot

neuer Autopilot (rechts im Bild)

Außerdem machen wir noch eine klitzekleine Anschaffung: einen neuen Raymarine Autohelm. Während ich Shrimps pule fängt Thomas an, die neue Errungenschaft gegen den alten auszutauschen.

26.06.2013 Scheveningen – Breskens (61 sm)

Drei bis vier andere Segler stehen auch früh auf und segeln mit uns los. Doch bei der langen Fahrt verliert man sich früher oder später aus den Augen. Es ist leider bis zum späten Nachmittag bewölkt, so dass der Zwiebellook angesagt ist (Frauke hat 5 Schichten an). Es ist nur wenig Wind, so dass wir zunächst mit Code Zero und Groß segeln, die Segel später aber runter nehmen müssen um es rechtzeitig zum Kippen der Tide ums Eck „Westkapelle“ zu schaffen. Thomas hat alles super berechnet und nach dem Eck können wir auch wieder Segel setzen und mit der Tide Richtung Breskens düsen. Leider stellen wir wieder fest, dass Helma (unser Autopilot) rumspinnt. Die einfachsten Kurse hält sie nicht, so dass immer einer von uns am Ruder sein muss. Der Antrieb ist glühend heiß und festgebrannt.

26.06. Hoeck van Holland

Hoeck van Holland

Vor Antwerpen ist fast mehr los als vor Hoeck van Holland (wo uns heute zweimal ganz nett Seeschiffe sehr frühzeitig den Kurswechsel angezeigt haben).

26.06. Vlissingen

Vlissingen

In Breskens ist das Wasser schon recht klar und wir können riesige Fische sehen. Der große Hafen ist uns bekannt, hier waren wir vor 3 Jahren schon einmal. Internet und Wasser ist inklusive, Strom 50 Cent Stücke, Duschen 1,40 €.

25.06.2013 Ijmuiden – Scheveningen (28 sm )

Ganz gemütlich geht es heute weiter nach Scheveningen. Nachdem die Sonne raus kommt, kommen auch ein paar andere Segler aus ihren Löchern. Und so segeln wir mit Wind schräg von hinten entlang der niederländischen Küste. Es ist fast zu wenig Wind, aber wir haben ja Zeit und die Tide läuft mit uns. Schnell entscheiden wir uns für den Code  Zero.

25.06. C0 faellt ein

Code Zero fällt ein

Doch als der Wind nachlässt, fällt auch der bei den Wellen ein. Aber wir halten uns tapfer und segeln bis in die Hafeneinfahrt. In der Sonne ist es dann auf einmal (ohne Wind) so warm, dass wir mit kurzer Hose (und Jacke) zum Strand gehen, ein Eis essen und mit den Füßen durch das Wasser laufen. Endlich Urlaub! Scheveningen ist der Vorort von Den Haag und das sieht man auch, viele gut gekleidete Leute, große schnelle Schiffe, viele Restaurants und alles ist sehr sauber. Im großen Hafen, gibt es relativ neue gute Duschen (ab 20 Uhr Zugang nur mit vorher beim Hafenmeister erworbener Karte), Wasser, Strom, Internet inklusive.

24.06.2013 Makkum – Ijmuiden (66 sm )

21.06. regenNach langem Gegrübel und zwei Tagen warten auf Wetterbesserung, geht es heute endlich los. Der Wind lässt es leider nicht zu, dass wir nach Norwegen segeln. Zu der Zeit, wo wir uns der norwegische Küste nähern, würde er auf Nord Nordwest drehen und stark zunehmen. Wenn wir stattdessen zwei Nächte hoch nach Dänemark segeln würden, bleibt es -soweit die Vorhersage reicht- bei West und da befürchten wir, von Dänemark nicht wieder weg zu kommen. Außerdem wäre dann mindestens schon eine Woche rum, ohne das wir in Norwegen wären…

Es geht also in die andere Richtung. Mit halbem Wind segeln wir mit 1. Reff im Groß und SWF bei 5, später 4-5 schräg von vorn übers Ijsselmeer, nach Enkhuizen. Im Markermeer kommt sogar die Sonne etwas raus, doch der Wind ist eiskalt.

Unser neuer Wassergenerator wird hier zwar nicht gebraucht, funktioniert aber mehr als super!

Diesmal fahren wir nur durch Amsterdam, wo wir Utopia (bei dem der Name Programm ist) wiedertreffen, der bis letzte Woche noch in Makkum lag, wo er in der großen blauen Halle gebaut wurde.

24.06. SchleuseUnter Motor geht es durch den Nordseekanal bis nach Ijmuiden. Die großen Schleusen sind schon fast unheimlich. Der Hafen ist riesig und doch recht unruhig, so dass wir uns etwas weiter rein legen, wo die Wellen nicht so rein rollen. Ansonsten ist nicht viel los, mag daran liegen, dass wir nur 13 Grad haben, wir machen Ende Juni die Heizung an!

Die in mehr als ausreichender Zahl vorhandenen Sanitäranlagen sind gut und kostenfrei. Strom und Wasser sind inklusive. Internet nur per KPN. 

in die Saison

Nach der Saison ist vor der Saison. In der Winterpause wurde viel geplant und nachgerüstet: Tankanzeigen (Wasser und Diesel), Motortemperaturanzeigen, hoffentlich bald funktionierender Wassergenerator, „froli“ Matratzenunterlage, neuer „fauler Sack“ (lazy bag) und „Verhüterli“ (Fock Persenning), neuer Flaggenstock (Danke Gerd!), und nachgerüstete Bodenbrettöffner. Unsere undichten Jacken wurden von Gill ersetzt. Selbstverständlich wurde das Unterwasserschiff angeschliffen, mit Antifouling gestrichen und der Rumpf poliert.

Texel LeuchtturmAm 29.04. gehts wieder ins Wasser. Der Sommer dieses Jahr lässt auf sich warten, da ist es gar nicht soo schlimm, dass wir so viel zu räumen haben. Erst Ende Mai geht es nach Texel. Bei Windstärke 5 erreichten wir Höchstgeschwindigkeiten von über 10 Knoten (mit der Tide).