Amsterdam – Makkum, 53 sm

 

Amsterdam HBF

Amsterdam HBF

In Amsterdam war das Wetter so gut und wir hatten kaum Wind, so dass wir dort insgesamt 3 Nächte geblieben sind. Die neue Marina hat uns sehr gut gefallen, besonders die Badewanne in der letzten Dusche, aus der man auf die Marina und die Fahrrinne gucken kann.

 

 

Zwischen den Hochhäusern bzw. in den klimatisierten Geschäften konnte man es auch gut aushalten, ansonsten haben wir es uns im Cockpit gut gehen lassen.

140719_BrugAm Samstag sind wir dann früh los und recht gut durch die Oranjeschleuse und Brücke gekommen.  Gleich danach konnten wir Segel setzen und kreuzen, bis wir im Markermeer abfallen lassen konnten. Ab Marken ging es weiter mit dem Allzwecksegel Codezero. Ein super Segeln, danke lieber Wind! Vor Enkhuizen treffen wir unsere Hafennachbarn aus Makkum mit der Dehler 34.

140719_gruenDurch die Schleuse geht es wieder super schnell und danach können wir weiter segeln, natürlich mit Codezero. Thomas erklärt, er möchte gern eine Hitze-Schwimmpause machen und schwups, schläft der Wind ein, nur mit Groß dümpeln wir dahin und hüpfen von Bord, eine super Abkühlung! Der Wind dreht danach und nimmt weiter zu, so dass es weiter geht bis kurz vor die Hafeneinfahrt.

140720_RouteAch ja, die 4,5 Wochen gingen viel zu schnell rum, dennoch haben wir viel gesehen und erlebt, nette Leute kennengelernt und lecker gegessen. Wir haben uns voll und ganz nach dem Wind und der Tide gerichtet und alles hat super geklappt, wir mussten nie super super früh aufstehen und nie wirklich doll gegenan fahren. Wenn der Wind uns auch nicht nach Norwegen gelassen hat, so hat er uns dafür (und für letztes Jahr: immer gegenan) entschädigt. Salcombe und Dartmouth, die Nachtfahrt und die Delfine0 waren für uns die Highlights dieses Urlaubs. Bei ¾ der Fahrten haben wir den Codezero genutzt.  Das Boot läuft super und es ist nichts kaputt gegangen.

Scheveningen- Amsterdam, 39 sm

Scheveningen

Scheveningen

Zusammen mit unseren Maxi-Nachbarn fahren wir schon um 7.30 Uhr los. Wenn wir schon keinen Wind haben, so soll uns wenigstens die Tide etwas helfen. Und das tut sie auch. Wir versuchen zwischendurch zu segeln und ziehen mal wieder den Codezero hoch, doch der Wind nimmt bald ab und so motoren wir bis Ijmuiden.

rückwärtsfahrender Tug

rückwärtsfahrender Tug

Dort warten wir etwas vor der Schleuse bis wir zusammen mit einem rückwärtsfahrenden Schlepper und 4 anderen Seglern durch die mittlere Schleuse gelassen werden (unten liegt ein Schwimmbalken).

 

 

140716_VermeerTugIm Nordseekanal sind ein paar dicke Pötte unterwegs, wir kochen Bami und verstecken uns vor der Sonne im Schatten der Sprayhood.

 

 

 

 

140716_Vermeer1Den Geburtstagabend lassen wir im Cockpit unter dem Sonnensegel ausklingen, uns ist zu warm um in die Stadt zu fahren!
Wir sind in die neue Amsterdam Marina gefahren, für die letztes Mal noch nicht fertig gestellten Sanitäranlagen werden wir entschädigt, die Duschen sind größer als unser Bad zu Hause. Man liegt hier wesentlich besser als im Sixhafen, es ist genug Platz und wir bekommen eine Box.
Am nächsten Tag fahren wir mit der Fähre rüber in die Stadt, essen Eis, Sushi und Karottenkuchen.

Blankenberge, BE – Scheveningen, NL, 69 sm

Unser blankenberger Kurzzeitnachbar rüstet sein Schiff, dass bereits 2 Mal um die Welt gesegelt ist, um. Als er „zur Arbeit“ geht um sein Ruder in seinem Urlaub fertig zu bauchen, fahren wir los.

140715_FischerVon 7 bis 19.45 Uhr haben wir von Windstärke 2 aus S über 5-6 aus SW bis 3 aus W und WNW alles dabei gehabt. Wir sind erst mit Groß und später mit gerefftem Groß vor den Wind gegangen, danach haben wir dann die SWF ausgebäumt und Schmetterling gesegelt.

 

 

Irgendwann haben wir nur den Codezero ausgebäumt und später sind wir mit Codezero und Groß und nochmal später mit SWF und Groß gesegelt. Viel Segelwechsel, aber dies belohnt der Wind mit einem super schönem Segeltag!

Nachmittags kommt sogar die Sonne raus. In Scheveningen ist es mal wieder sehr voll, wir gehen als drittes Boot in ein Päckchen, als wir unsere „alten-Marina-Makkum-Maxi-Nachbarn“ mal wieder treffen, die sich dann auch noch (zumindest mit einem Boot) an uns dran legen. Lustig, dass wir die jedes Jahr im Urlaub treffen. Wir trinken ein Bierchen zusammen im Cockpit auf die Weltmeister!

Nieuwpoort – Blankenberge, 20 sm

KYCN

KYCN

Zum Frühstücken gibt es ein frisch gemachtes belegtes Baguette und einen Kaffee zum Mitnehmen im Nieuwpoort Bad. Hier hätte es sich gelohnt, die Fahrräder aufzubauen! Sämtliche Kinder fahren mit tollen Kettcars und ähnlichen Geschichten umher, nur wir laufen uns die Füße platt.

Leider gibt es noch kein Café, wo wir eine belgische Waffel mit Eis bekommen, also bummeln wir nur etwas durch die tolle Einkaufsstraße und gehen am Wasser entlang zurück.

Blankenberge

Blankenberge

Um ca. 14 Uhr fahren wir mit der Tide bei WSW 3-4 los. Wieder mit ausgebäumtem Codezero. Das funktioniert so gut, wir brauchen eigentlich gar kein anderes Segel mehr 🙂

Zwischendurch sehen wir einen kleinen Katamaran, der recht weit draußen ist und kentert. Uns ist nicht klar, ob die beiden es schaffen, ihn wieder aufzurichten oder ob ihnen was passiert ist, also nehmen wir das Segel weg und drehen um. Kurz bevor wir da sind, hat der Mann es geschafft den Kat wieder aufzurichten und die Frau aus dem Wasser eingesammelt, also können beide weitersegeln.

In Blankenberge werden wir von 2 Hafenmeistern quasi in den Hafen von VNZ gelockt, machen schnell fest und laufen in die Stadt. Puh, unser Laden mit dem leckeren, frisch gemachten Baguette (Meuninck, in der Kerkstraat) hat noch auf. Danach gibt es noch eine Kugel Eis mit einer warmen belgischen Waffel und die Gemüter sind beruhigt.

Bologne sur Mer, FR – Nieuwpoort, BE, 60 sm

Zollboot vor Bologne

Zollboot vor Bologne

Nach einer dank Ohropax (im Yachtclubgebäude tobt die Mega Party) doch noch guten Nacht, fahren wir heute bei Waschküchenwetter gegen 10 Uhr mit ein paar anderen Booten los.

 

 

 

Cap Gris Nez

Cap Gris Nez

Die Hallberg Rassy 43 fährt erst am Wind (WSW 4) an uns vorbei, doch nach dem Cap Gris Nez überholen wir sie und lassen sie bis Nieuwpoort hinter uns.

 

 

 

 

Wir müssen vor den Wind (der auf WNW dreht und bis auf 5 zunimmt) und entscheiden uns vor Calais anstatt mit Großsegel nur mit ausgebäumtem Codezero zu fahren, was super funktioniert. Die Tide verhilft uns zu einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 7,5 kn, doch vor Nieuwpoort ist auch Schluss. Bei zwischenzeitlich Sonnenschein und blauem Himmel legen wir uns wieder an unseren „Stammplatz“ im KYCN-Yachthafen, duschen noch eben und essen dann im Yachtclub sehr lecker Bruschetta mit Salat und Pommes, während wir das WM-Endspiel Deutschland : Argentinien mit anderen Deutschen, Holländern und Belgiern schauen. Olé, olé, olé!

 

Saint Valery sur Somme – Bologne sur Mer, 41,5 sm

Hafen von St. Valery s. S.

Hafen von St. Valery s. S.

Das Rausfahren mit einer korrekten Karte und gegen die Tide funktioniert irgendwie recht gut. Überall ist es ausreichend tief. Wir kommen nur langsam voran, man braucht fast 2 Stunden, bis man wieder „im Blauen“ ist.

 

 

 

gegenan-motoren

gegenan-motoren

Während der Fahrt gucken uns wieder ein paar Seehunde hinterher, denen scheint es hier recht gut zu gehen. Thomas trägt seit Gestern sein Brasilien-T-shirt. Die Franzosen finden das ganz lustig, nach dem 7 : 1.

Wir versuchen mit Codezero zu segeln, aber immer wieder setzt der Wind aus, so dass wir den Motor mitlaufen lassen. Unterwegs gibt es Gulaschsuppe mit Baguette und Camembert. In Bologne bekommen wir gerade noch einen Platz, es ist kurz vor Niedrigwasser, gruselig, wie tief man hier liegt. Im Hafen ist Party!

Fécamp – Saint Valery sur Somme, 63,5 sm

Unsere Abfahrtzeit passt (wie von Thomas berechnet) gut mit der relativ kurzen Docköffnungszeit zusammen. In der Hafenausfahrt rollen uns schon die Wellen entgegen. Oh je, denkt sich Frauke. Als wir mit 1. Reff im Groß und gereffter Fock abfallen lassen und mit ca. halbem Wind Kurs auf Saint Valery sur Somme nehmen, geht es etwas besser aber hier laufen die Wellen etwas konfuß. Der Wind nimmt bald zu auf 5-6, dreht aber zu unseren Gunsten von NW auf WNW. Wir segeln entlang der schönen Felsküste, doch obwohl die Tide bald gegen uns läuft, sind wir zu schnell, wir können in die Somme-Bucht von St. Valery sur Somme nur 2-3 Std. vor Hochwasser einlaufen, also trimmt uns Thomas langsamer. Nur mit 2. Reff im Groß ohne Vorsegel sind wir gegen den Strom immer noch knapp 5 Knoten schnell und tanzen in den Wellen.

Wir fahren heute mit Anna „ins Grüne“, denn hier fällt es bis 10 sm vor dem Hafen trocken.

Niedrigwasser

Niedrigwasser

Wie wir letztes Jahr gelernt haben, kann man sich im Internet eine Karte über die aktuelle Betonnung runterladen und man sollte laut Empfehlung des Reeds Almanac 2 Std.  und laut franz. Bloc Maritime 3 Std. vor HW an der Ansteuerungstonne At-so sein. Wir empfehlen erst gar nicht rein zu fahren. Wir sind 2,5 Std. vor HW da.

 

Niedrigwasser

Niedrigwasser

Bald hören zwar die Wellen auf, so stark reinzulaufen, aber irgendwie ist uns hier doch noch zu wenig Wasser. Wir warten bei 2,10 m zwischen 2 Tonnen ab, was gar nicht so einfach ist, denn es laufen 2-3 Knoten Strömung und der Wind drückt uns auch rein, wenn wir hier aufsetzen, nützt es auch nichts, dass das Wasser steigt, dann werden wir sofort so weggedrückt, wie Wind und Welle es möchten. Die Karte, die wir gerade aus dem Internet runtergeladen haben, stimmt mit der Betonnung, die wir vorfinden, nicht überein! Nervenkitzel pur! Zum Glück kommt uns auf den letzten Meilen ein anderes Schiff entgegen, also fahren wir genau so geschlängelt wie er. Zusammen mit dem Hochwasser kommen wir im Hafen an, wo uns ein junger Hafenmeister trotz Regen im Schlauchboot begrüßt und einen Platz am Ende eines Steges zuweist. Wir erfahren, dass es eine neue Karte über die aktuelle Betonnung gibt.

Die Duschen werden gerade repariert, daher bekommen wir einen Rabatt,  uns aber egal, wir sind froh, heil hier zu sein. Es gibt freies Internet und wir machen am nächsten Tag eine Ladung Wäsche.

140711-st.valery-dampflockTrotz Nieselregen ist der Ort mit der süßen Dampflock wirklich super schön. Dennoch entscheiden wir uns, hier nicht nochmal reinzufahren.

Saint Vaast – Fécamp, 66 sm

St. Vaast

St. Vaast

Bevor das Dock zumacht, fahren wir um 7.20 Uhr raus und versuchen Schmetterling zu segeln (mit ausgebäumtem Codezero und Groß).

 

 

 

 

140707_Code0Wir müssen bald anlufen und dann nimmt der Wind ab, so dass wir die überwiegende Zeit motoren. Irgendwann kommt dann ein bischen Wind genau von vorn. Wir sehen ein paar „Langweilig-Delfine“ und sonst nix. Es sind kaum Segler oder gar andere Boote unterwegs.

 

 

Hafeneinfahrt Fécamp

Hafeneinfahrt Fécamp

In Fécamp tanken wir voll und gehen ins Dock, das tatsächlich schon 45 Min. nach Hochwasser bei einer Tiefe von über 7 m schließt. Hier liegen überwiegend Einheimische. Ein netter Franzose leiht uns seinen Schlüssel für die Dusche. Ach ja, mit Händen und Füßen versteht man sich.
Am nächsten Tag stellen wir fest, dass ein paar Meter vor Fécamp bei Etrétat eine schöne Felsformation (Zodiac) gegeben hätte, schade, hätten wir das früher gewusst, wären wir da vorbeigefahren.

Strand Fécamp

Strand Fécamp

Naja, in Fécamp gehen wir zum Strand, der schön, wenn auch ungewöhnlich ist, mit seinen dicken Kieselsteinen. In der kleinen Stadt gibt es viele Banken, Frisöre und Bäckereien. Direkt neben dem Hafen ist ein Supermarkt.

 

 

140708_Fecamp3Auf dem kleinen Stadtplan, den wir in der Capitainerie bekommen haben, ist ein Wanderweg eingezeichnet, wir laufen den Berg hoch, zum Chapelle Notre-Dame de Salut, dort kann man oben auf den Felsen entlang gehen und hat eine super Aussicht.

 

 

140708_LunchWir gehen außerdem noch auf Empfehlung des Stegnachbarn zum Palais Bénédictine, hier kann man die Brennerei des Likörs und die Kellerei mit Kunstmuseum besichtigen. Wir kaufen eine Flasche des edlen Tropfen, schmeckt gut!

Cherbourg – Saint Vaast, 29 sm

cherbourg seglerAm Steg gegenüber liegen die Yachten, die beim La Solitaire de Figaro mitgemacht haben, sie sind nunmehr am Zielort der 4. Etappe angekommen.

 

 

 

Waschküchenwetter

Waschküchenwetter

Mit anfangs 5-6 von hinten segeln wir mit 1. Reff im Groß und kommen dank Strömung gut voran, doch der Wind nimmt etwas. Als wir anlufen können, nehmen wir das Vorsegel mit dazu, doch der Wind nimmt noch auf 3 ab. Es nieselt immer noch, als wir in Saint Vaast ankommen. Ins Dock kommt man nur ca. 2,5 Std. vor und 3 Std. nach Hochwasser rein. Wir liegen hier sehr gut mit schönen Duschen, Internet, vielen Fischläden und einem Deli-Supermarkt. Wir kaufen Crevette und Baguette und kochen Nudeln.

Salcombe, UK – Cherbourg, FR, 94,5 sm

Salcombe

Salcombe

Bei dem südwestlichen Wind, der durch die felsige Hafeneinfahrt wie ein Tunnel zieht, kann sich Anna heute gar nicht entscheiden, ob sie sich an ihrer Boje zum Wind oder zur Tiede ausrichten will.
Recht spontan, entscheiden wir uns noch Abends loszufahren, alles andere macht keinen Sinn, mit dem aufziehenden Wetter und Tiede.

 

Wir legen von unserer Boje um 21 Uhr ab um am Kurzzeitsteg das Schlauchboot zusammenzupacken, dann geht es um 22 Uhr los. Leider geht die Sonne hinter dem Land unter, aber wir können mit dem letzten Tageslicht noch gut die Fischerbällchen aussteuern. Bei SW 3-4 segeln wir mit leicht achterlichem Wind mit Codezero und Groß, in der Nacht wechseln wir auf SWF, damit der andere ruhig schlafen kann, in der Früh müssen wir wieder tauschen und so geht es hin und her, aber wir kommen sehr gut voran, die Wellen sind auch friedlich.
Gerade als Thomas sich zur ersten Schicht Schlafen hingelegt hat, kommen Delfine. Im Dunkeln sieht man manchmal nur die Wasserbläschen fluroszieren, wenn sie kurz unter der Wasseroberfläche herdüsen oder man hört sie nur springen oder „pfump“ machen. Super!
Sie begleiten uns fast 2 Stunden, so dass Frauke bei ihrer 1. Nachtwache nicht alleine ist.
Diese Nachtfahrt wird von uns zur Besten bislang gekürt: Über uns sieht man die Milchstraße, die hier ohne weitere Lichteinflüsse gut zu erkennen ist. Wahnsinn, wie viele Sterne es gibt. Und unter unserm Bett schwimmen Delfine!
Als Thomas sich das 2. Mal hinlegt, dauert es wieder nicht lange, da kommen die Delfine erneut, zum Glück ist jetzt schon die Sonne aufgegangen, so dass wir Bilder haben:

anna und dolfinsdolphins naeher
Durch das Traffic Separation Scheme kommen wir mit ein paar kleinen Abfallmanövern gut durch, jeder hat hier AIS, außerdem fahren die Schiffe auf dieser Höhe noch getrennt nach Richtungen. Unser Radar sowie der Wassergenerator kommen endlich auch zum Einsatz und wir stellen fest, wie entspannt eine Nachtfahrt doch sein kann, wenn der Autopilot zuverlaessig Kurs hält.
Zum späten Frühstück gibt es Pizza, Kaffee und Karottenkuchen, echtes Seemannsfrühstück halt. Vor Cherbourg läuft die Tiede so stark, dass wir uns freuen, hier nicht zu einer anderen Zeit oder gar im Dunkeln her zu segeln, es gibt wieder Fischerbällchen zum Ausweichen.
In Cherbourg kommen wir um 15 Uhr an, gehen in die Stadt, kaufen Crevette, Baguette und Camembert, die wir im Cockpit pulen und vertilgen. Auf dem Weg zu den super Duschen im riesigen Hafen bleiben wir bei den letzten 10 Minuten Fußball Deutschland gegen Frankreich in der aufgebrachten Menge beim Publicviewing stehen. Nach dem 0:1 sind die Franzosen ganz schön sauer. Wenn uns einer anspricht, sagen wir, wir sind Holländer, die Flagge haben wir vorsichtshalber vorher abgenommen.

Dartmouth – Salcombe, 17,5 sm

Schaufelraddampfer in Dartmouth

Schaufelraddampfer in Dartmouth

Gestern haben wir noch einen schönen sonnigen Tag in Dartmouth genossen, mit Shoppingtour und Fisch and Chips. Vom Darthaven/Kingswear aus kann man für 1,5 Pfund mit der Passenger Ferry rüber nach Dartmouth fahren.

 

 

140702_JamesBondHeute früh sind wir zur Schlauchbootsafari aufgebrochen, wir wollten den Fluss hinauffahren, doch nach ca. 45 Minuten will unser Außenborder nicht mehr. Erst kommt eine Frau im Ruderboot an und fragt, ob sie helfen kann. Dann kommt Jamie Hudson-Bond mit seinem Schlauchboot vorbei, der zufälliger Weise Außenbordmotormechaniker ist. Mit seinen 25 ps zieht 007 uns bis zu „seinem Steg“ und wirft einen Blick auf unseren Honda. Danach können wir weiter fahren, wahrscheinlich brauchen wir einen neuen Vergaser, rumgebastelt haben daran schon genug…

Start Point

Start Point

Nach dem Mittag geht es dann mit der Tiede das kurze Stück bis nach Salcombe. Wir versuchen eine Stunde lang zu segeln, mit Codezero und Groß, doch dann nimmt der Wind weiter ab und wir motoren den Rest. Vor Start Point fahren wir nach vorbei um schöne Aufnahmen zu machen und lassen uns vom Race durchschütteln.

 

In Salcombe machen wir an einer Besucherboje fest und paddeln (um Nerven zu sparen) das kurze Stück bis zum Steg. In der Stadt essen wir Fish and Chips und Trinken ein Bier im Yachtclub. Danach ist wieder Cockpit-chillen angesagt, bei herrlicher Stille und der Traumkulisse von Salcombe (und Guinness).

140702_SalcombeBoje