29.07.2016 Eyemouth – Edinburgh (49,6 SM) (Queensferry)

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Eyemouth

 

Wir duschen und machen eine Ladung Wäsche. Danach gibt es Pancakes zum späten Frühstück.

Im Hafen gibt es viele Möwen, 4 Seehunde und eine Schwanfamilie. Unser Kind weiß allerdings noch nicht so recht was damit anzufangen. Die Prospekte beim Hafenmeister durcheinander zu bringen, hingegen schon.

Eigentlich wollten wir gerade eine Runde spazieren gehen, da checkt Thomas das Wetter und wir entscheiden uns, gleich loszufahren. Die nächsten Tage soll der Westwind zunehmen und dann würden wir hier noch mindestens 2-3 Tage festhängen.

Also motoren wir bei gutem Wetter und keinem Wind bis nach Edinburgh.

Dort macht man etwas außerhalb (in Queensferry) im Hafen Edgar fest. Das eingezeichnete Breakwater ist ein Witz und so wird der ganze Hafen schön durchgeschaukelt, wenn ein Schiff vorbei fährt.

Die Eisenbahnbrücke und Autobrücke sind gut zu hören, aber auch schön anzusehen. Die dritte Brücke (je ca. 40 m hoch) ist im Bau.

Am 30.07. machen wir einen gemütlichen Gammelbordtag. Am 31.07. fahren wir mit dem Bus nach Edinburgh. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde. In Edinburgh machen wir etwas Sightseeing und gehen lecker essen.

Aufgrund der langen Schlange -bereits vor dem Kartenverkauf- entscheiden wir uns dagegen, in das Edinburgh Castle zu gehen. Ein Tag Trubel reicht uns dann auch schon, so dass wir am 01.08. überwiegend an Bord bleiben und Queensferry erkunden. Auch hier gibt es eine kleine Innenstadt und leckeres Eis.

Leider leckt unsere Seewasserpumpe wieder. Glücklicherweise ist der Segelladen nebenan Yanmarhändler und verspricht, die neue Pumpe am nächsten Tag um 12 Uhr bereits da zu haben. Also bleiben wir auch am 02.08. noch in Queensferry und essen mal wieder ein kleines schottisches Frühstück.

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28.07.2016 North Shields – Eyemouth (Schottland) (63,3 SM)

Der nette Hafenmeister lässt uns auch außer planmäßig durch die Schleuse.

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In der Hafenausfahrt begegnen wird einer großen Fähre aus Kopenhagen.

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Wir motoren bis Mittag und können dann mit achterlichem Wind und ausgebäumtem CodeZero super segeln.

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Es regnet etwas, aber weit weniger als angesagt.

Wir sehen viele schöne Burgen und Leuchttürme.

In Eyemouth schließen wir die zweier Päckchen Reihe am Besuchersteg, in dem wir an einem Holländer festmachen.

Hier waren wir vor 4 Jahren schon einmal, hat sich nichts verändert, bei Niedrigwasser sitzt man im Schlamm auf.

26.07.2016 Scarborough – River Tyne/North Shields (Newcastle) (61,3 SM)

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Leuchtturm unterwegs

Windstärke 1 bis 5, Sonne und Regen, Schweinswale, Seehunde und sogar Delfine (Juhu!) gab es heute. Die Delfine waren wieder ein Erlebnis.

 

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Delfin

 

160726_Aircraft

Marineflieger

 

Wir fahren in den Fluss Tyne, durch die Schleuse und gönnen uns die Royal Quay Marina mit 302 Liegeplätzen und 24 Stunden Service (dennoch nur eine Herrentoilette, Nachschub wird gebaut).

Wie schon in Grimsby, wird auch hier – extra für uns – eine deutsche Flagge gehisst.

Am nächsten Tag geht’s in die Stadt, mit Einkaufszentrum, wir haben allerdings schnell die Nase voll vom englischen Trubel und machen einen Bordtag.

24.07.2016 Grimsby – Scarborough (62 SM)

160724_Wind Farm Radar Echos

Echo des Radars neben einem Windpark

Als wir gerade los wollen, hat das Tor geschlossen, weil das Wasser zu HOCH steht (Springtide). Wir tanken 30l Diesel und fahren dann gegen 11 Uhr los. Der wenige Wind kommt genau von hinten, so dass wir motoren müssen. Mit dem ablaufenden Wasser kommen wir dennoch sehr gut voran, können später mit CodeZero und Groß segeln und sind dann gegen Abend in Scarborough.

 

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Verpflegung unterwegs für die Kleinsten

 

Unterwegs sehen wir wieder viele Seehunde, Gannetts und auch Puffins, die hier in den Steilfelsen zu leben scheinen. Leider sehen wir auch viele Fischerkanister und Fähnchen, denen wir ständig ausweichen müssen.

160724_Aproaching Scarborough

Scarborough aus der Entfernung

 

Vor der Hafeneinfahrt funkt man hier wieder um Erlaubnis. Auch hier sind nur 4 Besucheryachten am langen Steg, dafür aber eine Menge Touristen an Land. Es gibt Duschen im Leuchtturm, Wasser umsonst und Strom gegen Kartenaufladung. Laut Karte fällt es hier überwiegend trocken, aber die Hafenbeschreibung und auch der Grimsby Hafenmeister John sagte, wir können hier gut liegen.

Zu Hochwasser haben wir 6,8 m Wassertiefe, zu Niedrigwasser nur 2,1 m. 

160725_English Full Breakfast

Englisches Frühstück

 

Am nächsten Tag machen wir einen Spaziergang durch den Ort, essen Fish & Chips und kaufen ein paar frische Sachen ein.

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160725_Scarborough Beach

Am Abend besichtigen wir noch das Castle, bzw. dass, was davon übrig geblieben ist.

22.07.2016 Den Helder – Grimsby (186,3 SM)

Um 4:15 Uhr legen wir ab Richtung Scarborough.

Der letzte Rest Tide zieht uns noch raus, zu Beginn lassen wir vor dem Wind noch kurz den Motor mitlaufen, dann können wir anluven. Mal mit Fock, mal mit CodeZero können wir ganze 17 Stunden am Stück durchsegeln, und das mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 7 Knoten. Mit so viel Schwung hatten wir gar nicht gerechnet. Dann passt Grimsby besser von der Ankunftszeit, denn in Scarborough können wir bei dem Wasserstand dann gar nicht anlaufen. Außerdem ist das nicht so weit. Wir lassen also abfallen.

Das Wetter ist zunächst bedeckt, später gibt es Sonne pur, vor der wir uns hinter der neuen längeren Sprayhood gut verstecken können.

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Gegen Abend schläft wie angesagt der Wind ein. Unser Kind schläft auch außerordentlich viel und gut. Sehr praktisch. Wir motoren.

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Sonnenuntergang

 

Es wird nicht richtig dunkel, wir hatten gerade Vollmond und dank AIS können wir alle anderen Schiffe gut zu sortieren. Das Radar funktioniert (nach Reparatur) auch wieder, wird aber eigentlich nicht gebraucht. Verdammt viele Bohrinseln hier!

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Bohrinsel um Mitternacht

 

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Fischer

 

Gegen 10 Uhr machen wir in Grimsby fest, eine gute Stunde später macht das Schleusentor zu, hier gibt es einen großen Tidenhub.

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Grimsby Hafeneinfahrt

Wir funken vorab „Fish Dock Island“ auf Kanal 74 an und fragen, ob wir einfahren dürfen.

 

Wir sind neben einem holländischem Boot die einzigen Besucher und wundern uns, warum der Reeds Almanac für den Humble River 3 Blumen vergeben hat. Es fehlt uns zwar an nichts, Wasser, Strom, Internet, super freundlichen Hafenmeister lange Schwimmstege, Dusche ok, Einkaufsmöglichkeit (Aldi) in 15 Min. Fußweg, aber schön ist was anderes. Naja, Hauptsache geschafft. Im Clubhaus trinken wir noch ein günstiges Bier und bekommen vom einem 90. Geburtstag, der hier heute gefeiert wird, ein Stück Kuchen angeboten. Super lecker.

21.07.2016 Makkum – Den Helder (28,5 SM)

Zwei Monate Segelurlaub beginnen. Endlich! Wir würden gerne nach Schottland, aber auch Südengland inkl. Scilly Inseln und nochmal Norwegen sind im Gespräch. Lassen wir den Wind entscheiden.

160721_Kornwerderzand

Kornwerderzand Chaos

 

Wir kommen Mittwochabend an, verstauen die restlichen Sachen und wollen Donnerstag nach Texel. Doch im Internet (Waddenhavens.nl) erfahren wir, dass alle drei Inseln rappelvoll sind, also fahren wir nach Den Helder. Dort waren wir noch gar nicht und der Hafen erfüllt seinen Zweck, und nachdem Kornwerderzand überwunden ist, bringt es uns sogar noch etwas weiter in die richtige Richtung. Es hat einen sehr netten Hafenmeister und ist vor allem nicht überfüllt.

03.07.2016 Ijsselmeer

Nach ein paar Wochenenden im Hafen mit Arbeiten und Starkwind, fahren wir heute endlich wieder raus. Wind und Wetter sind super. Wir segeln herrlich bis auf Höhe Stavoren und drehen dann um, zack, sind wir schon wieder in Makkum und der Tag ist rum. Wie schnell das immer geht. Aber es tut auch gut, einen Tag abzuschalten. Da man sich in der dicken Schwimmweste nicht so gut bewegen kann, hält unsere kleine Mitseglerin einfach gleich zwei Nickerchen.