16.09.2016 Amsterdam – Enkhuizen (30,8 SM)

 

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Tot ziens Sixhafen

 

Weiter geht es, relativ zügig durch die Oranjeschleuse, doch die Brücke gleich dahinter zeigt Doppelrot, also machen wir erstmal fest und rödeln noch etwas.

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Nach einer halben Stunde kommen wir dann durch und können heute sogar bei bewölktem Himmel und achterlichem Wind zwischen 3 (mit Codezero und Groß) und später bis zu 6 Beaufort (mit Fock und Groß) segeln. Juhu.

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Zum Schluss stört uns etwas die steile Markermeerwelle, aber sonst kommen wir gut voran.

 

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Oh oh

 

In der Schleuse vor Enkhuizen passiert noch ein kleines Unglück. Wir versuchen zu helfen, aber das Boot rammt an mehreren Stellen die Mauer.

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Am nächsten Tag gönnen wir uns zur Feier des Tages (Opa Gerds Geburtstag) Sushi von Honkies im Cockpit.

14.09.2016 Gouda – Amsterdam (30,9 SM)

 

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Eisenbahnbrücke Gouda

Die Eisenbahnbrücke in Gouda öffnet nur wenige Male am Tag. Wir legen etwas früher ab, als notwendig, aber wir wollen ja rechtzeitig davor warten.

 

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Boskoop

Es geht gut voran, nach 2 Stunden sind wir in Boskoop, fahren durch Alpen an de Rijn, lucken unter unserem Sonnenschutz hervor und bestaunen die tollen Häuser.

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Spiegelbild

Wieder ist kein Wind, aber hier könnte man ja eh nicht segeln.

Weiter geht es durch Brassemeer Meer bis wir vor der Autobahnbrücke nach dem Flughafen Schiphol festmachen müssen um 4 Stunden auf die nächste Öffnung zu warten.

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Wir haben uns entschlossen, nachts durch Amsterdam zu gehen anstatt durch Haarlem zu fahren. Das ist schneller und man hat eine grüne Welle.

Vor der Schleuse zu den Kanälen müssen wir bis 1 Uhr warten, dann öffnet eine Brücke nach der nächsten und wir fahren mit zwei anderen Booten binnen 2 Stunden durch Amsterdam und bis in den Sixhafen. Unser Kind wollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen und ist gleich mal wieder aufgestanden um sich im Dunkeln Amster-„da“ „da“ anzusehen. Naja, dafür schläft sie dann am nächsten Morgen länger.

13.09.2016 Willemstad – Gouda (32,2 SM)

Als wir in Willemstad ablegen, ist es noch leicht diesig, aber das ändert sich bald, bei blauem Himmel bauen wir bald unseren Sonnenschutz auf. Es weht kein Lüftchen und so motoren wir schwitzend dahin.

 

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Dordrecht Brücke(n)

 

Wir kommen gut durch die Brücke in Dordrecht und schaffen bei zügiger Fahrt sogar noch die in Alblasserdam.

 

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Alblasserdam Brücke

 

In Gouda machen wir im Hafen fest, denn vor der Brücke will man die Nacht nicht liegen. Der kleine Hafen ist recht flach, so dass wir vor dem Meldesteiger anlegen. Der Hafenmeister ist sehr nett und die Dusche klein aber herrlich.

Nebenan ist ein Baumarkt und da wir uns bald nicht mehr zu helfen wissen, kauft Thomas einen Ventilator.  

11.09.2016 Veere – Willemstad (37,6 SM)

In der Nacht kam doch noch kurzzeitig etwas Wind auf, so dass zumindest ich froh war, nicht vor Anker, sondern am Steg zu liegen.

Wenn auch dieser Steg nach Möwe riecht.

Wir frühstücken schön und fahren in Ruhe um kurz vor 10 los.

 

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Bye bye Mosselplaat

 

Es ist zu wenig Wind zum Segeln, was wir wissen, aber es dennoch nicht lassen können, es mehrfach zu versuchen.

 

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Optis

 

Wir haben heute drei Schleusen zu passieren. Es läuft eigentlich gar nicht so schlecht. Überall kommen wir relativ zeitnah durch. Eigentlich sollte es den ganzen Tag bewölkt bleiben, aber dann kämpft sich die Sonne doch durch, so stark, dass wir unser Kinderschattensegel aufbauen. Das gute Wetter, der wenige Wind und die Tatsache, dass Sonntag ist, haben doch noch viele Leute auf das Wasser geführt, so dass es recht voll ist, für die Nachsaison.

In Willemstad machen wir um kurz nach 19 Uhr im alten Hafen fest. Obwohl wir außer in der Oosterschelde nicht wirklich segeln konnten, ist so ein Tag auch anstrengend. Nach einer kurzen Dusche fallen wir früh in die Koje.

 

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LKWs auf Frachter im Volkerak

 

10.09.2016 Breskens – Veere (12,02 SM)

 

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Tot ziens Breskens

 

Nachdem wir uns im Supermarkt mit leckeren holländischen Sachen eingedeckt haben, fahren wir bei Tidenstillstand rüber nach Vlissingen.

 

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Vlissingen

 

Durch die Schleuse kommen wir sofort.

Nach einer Pause vor der ersten Brücke geht es dann recht reibungslos weiter durch Middelburg. Gegen Abend kommen wir ins Veerse Meer.

 

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Veerse Meer

 

Klar, dass auf einem Samstagabend viel an „unserer Insel“, dem Mosselplaat los ist. Aber ein Platz am inneren Steg ist noch frei.

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Uns fällt auf, dass es nicht nur grundsätzlich mehrere Anlegemöglichkeiten im Verse Meer gibt, als vor ein paar Jahren, auch scheint es hier etwas tiefer gebaggert worden zu sein. Uns werden 2,0 m Wassertiefe angezeigt.

Ein kleiner Spaziergang auf der Insel, (mit Sandkasten, Picknickbank, regelmäßigem Rasenmähdienst und einem Dixi-klo) und dann gehen wir ins Cockpit bzw. in die Koje.

09.09.2016 Blankenberge – Breskens (20 SM)

 

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Hafen Blankenberge

 

Gestern sind wir nach einer weiteren Pause wieder zurück. Heute fahren wir dann mit der Tide bei super Wetter, das kurze Stück bis Breskens. Der wenige Wind kommt von hinten und so müssen wir mal wieder motoren.

 

 

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Stand Blankenberge

 

In Breskens ist kein Hafenmeister mehr da und so legen wir am Anmeldesteg neben einer Hanse 531 aus Schweden an. Riesen Schiff!

Im Hafen liegen wieder super tolle Schiffe, Pogo, Oyster, Racer ohne Namen, Grand Soleil,… hier gehören wir wieder zu den kleinen Schiffen.  Vorm Hafen steht ein Volvo Ocean Racer von 2011/2012.

02.08.2016 Dunkerque – Blankenberge (34,9 SM)

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Dunkerque

Gestern haben wir noch etwas länger mit den Neuseeländern gesprochen, die ihre neue Hanse 45 „Fernweh“ aus Greifswald abgeholt haben und in 3 Jahresetappen damit nach Neuseeland segeln wollen.

 

Uns kommt der Westwind ganz recht und so legen wir bei bewölktem Himmel heute gegen 11 Uhr ab.

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vorbei an Oostende

 

Mit ausgebäumten Lieblingssegel (CodeZero) können wir schön vor den Wind gehen und uns gen Osten schieben lassen. Es ist dabei schon fast zu wenig Wind. Ohne Tide wäre das nix geworden.

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viel Tide hilft viel

 

In Blankenberge machen wir im Royal Scarphout Hafen fest, was mehr oder weniger Zufall ist, denn wir suchen einfach einen Liegeplatz mit einem grünen „frei“ Schild, der Richtung West zeigt, denn Morgen soll viel Wind kommen.

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Hafeneinfahrt Blankenberge

 

Und wir haben Glück: die Duschen und Toiletten hier sind neu gemacht, der Zugangscode dafür leider auch und ab 17 Uhr ist kein Hafenmeister mehr da. Es ist 17:03 Uhr als wir festmachen.

Im Sonnenschein schieben wir das Kind in die Stadt und nach einem Baguette und einem Eis mit warmer belgischer Waffel sitzen wir noch etwas im Cockpit.