Texel – Makkum

Wir haben uns gleich für 3 Tage Fahrräder mit Kindersitz ausgeliehen, sind nach Den Burg zum Pfannkuchen essen, nach Den Koog zum Eis essen und um das Eiserne Kap gefahren. Bei dem super Wetter und leichtem Wind, war das herrlich.

Hafen

Der Hafen platzt bald aus allen Nähten. Teilweise liegen sie im 9er Päckchen zwischen den Stegen und im Vor-Fischereihafen. Er leert sich erst am Sonntag früh, doch wir haben ja den Montag noch frei und fahren daher erst mit der Abendtide los.

Immer noch mit Sonnenschein segeln wir -ganz allein- und ganz gemütlich bei NW 1-3 mit vollem Groß und Selbstwendefock zurück nach Kornwerderzand, wo wir -ganz alleine- ins Mückenrevier geschleust werden.

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Suche den Seehund

 

Ein schönes gemütliches sommerliches Wochenende geht mit Regen am Morgen zu Ende.

25.05.2017 Makkum – Texel

Welche ist unsere Lieblingsinsel? Genau. Wir legen um kurz vor 9 Uhr ab, gen Texel.

Das auch die Holländer Himmelfahrt frei haben, hatten wir wieder vergessen. Vor der  Schleuse müssen wir über eine Stunde warten. Die meisten der anderen Boote gehen aber noch Richtung Vlieland. Dafür reicht die Tide gerade noch so, die Tide für Texel fängt erst an zu laufen.

Bei Wind aus Nord mit 2 Windstärken können wir (am Wind) sogar mit Groß und Fock segeln und zwar mückenfrei und mit blauem Himmel!

Ohne Tide würde man motoren, aber so gleiten wir gemütlich dahin.

Wir bekommen gerade noch so einen Platz, obwohl wir ja eigentlich recht früh sind. Spätere Boote machen zwischen den Stegen im 5er Päckchen oder sogar im Vor-/Fischereihafen fest.

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Panorama aus unserem Liegeplatz

 

Als erste Tat geht es zum Fahrradverleih und von dort gleich weiter nach Catharinahoeve. Unterwegs können wir kaum glauben, dass wir letztes Mal die 6 Kilometer zu Fuß gelaufen sind. Heute bekommt das jüngste Crewmitglied das erste Mal ein eigenes Essen bestellt. Einen Kinderpannenkoeken. Mit dem riesigen Spielplatz kann sie noch nicht so viel anfangen. Sie beobachtet eher die anderen Kinder.

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Webcam, wir sind im Kreis

 

 

20.05.2017 Texel – Makkum (23 SM)

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Tags zuvor: die See kocht, selbst im Hafenbecken

Für den Rückweg heute hat sich der Wind wieder beruhigt und es schaut sogar die Sonne raus. Bei Windstärke 5-6 aus Westsüdwest segeln wir nur mit Codezero.

 

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Da wir genau vor dem Wind sind, ist das die beste Besegelung, denn gefühlt haben wir jetzt nur noch 10 bis 13 Knoten Wind. Wir kommen auf bis zu 9,2 Knoten Speed (Dank Tide). Bis zur Schleuse haben wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,23 Knoten. Dort treffen wir auf eine Motorbootflotte, es dauert etwas, aber alles geht gut.

Auch die Mücken sind zurück. Ist dieses Jahr irgendwie schlimmer als sonst.

17.05.2017 Makkum – Texel (24 SM)

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„Aurora“ aus Georgetown wird aus der Feadship-Halle, Makkum auf einen Schubkahn geladen

Vlieland oder Texel? Da wir uns erhoffen, auf dem Weg nach Texel zumindest mit CodeZero und Groß (und Tide) segeln zu können, entscheiden wir uns für Texel. Der Schleusenwärter hat die Schleuse auf grün, bis wir 1 Meter davor stehen und lässt uns dann bis zum nächsten Schwung warten, der Käptn schlägt sich in der prallen Sonne mit Mücken herum und die Crew will keinen Mittagsschlaf machen.

 

Der Wind ist mit 1-3 Beaufort aus Ost (von hinten) leider zu schwach, die Tide beginnt gerade erst zu laufen und die Mücken werden immer mehr statt weniger. Komisch, dabei ist hier doch Salzwasser. Es ist so schlimm, dass ich irgendwann entscheide, drin zu bleiben, bis wir im Hafen sind und Thomas hält oben Wache. Egal, ob Fliege, Mücke, Käfer, alles peckt sich an uns fest und fährt mit nach Texel.

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Da spülen wir als erstes das Boot ab und atmen bei einem Spaziergang durch. Allerdings 15 Minuten zu spät, alle Pommesbuden haben gerade geschlossen, also gibt es Bami an Bord. Beim Duschen stellen wir fest, dass zumindest der Käptn einen Sonnenbrand hat.

Am nächsten Tag ist es bedeckt, ab dem Frühstück trocken, der Wind ist immer noch schwach und es gibt keine Mücken! Wir leihen uns für 22 € zwei Fahrräder inkl. Kindersitz und radeln noch vor dem Mittagsschlaf am Deich entlang und durch Oudeshild. Mittags gibt es Veronica-Pommes (mit Fisch und Frikandel). Herrlich.

13./14.05.2017 Ijsselmeer

Am Samstag hat Thomas zwischen den Regenschauern alles vorbereitet, die Vorsegelpersenning abgenommen, den CodeZero angeschlagen, das Lazy-Bag des Großsegels geöffnet… als alles gut nass geworden ist legen wir nach dem hoffentlich letzten Schauer des Tages ab. Wir wollten einmal kurz raus fahren, gucken, ob alles passt. Es ist allerdings zu wenig Wind und wir werden schon in der Hafenausfahrt derart von Mücken überfallen, so dass wir das Großsegel gleich wieder runter nehmen und umdrehen. Den CodeZero trocknen wir dann am Liegeplatz.

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Am Sonntag starten wir gleich Morgens einen neuen Versuch, diesmal erfolgreich. Bei 3-4 Windstärken aus Süd-Süd-West lässt es sich gut segeln.

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Auch die Temperaturen sind angenehm, Thomas segelt sogar im T-Shirt. Herrlich.

05.-07.05.2017 Makkum

Was machen wir an Bord? Genau: Arbeiten!

Die Ankerleine wird richtig befestigt, die Backskiste wird aufgeräumt und das defekte Kühlaggregat wird ausgetauscht. Letzteres stellt sich als schwieriger als gedacht heraus. Leider ist alles ziemlich verbaut. 01f4aaced2418bc1fb76d6097ee22dab72efaf4dbdUmso erleichterter ist Thomas als es auf Anhieb funktioniert!

Samstag geht es nebenan zum Burger Essen nach KM Yacht Builders. Auf der Pure 45 waren wir jetzt bestimmt schon 5 x. Ein sehr schönes Schiff. Würde Frauke sofort nehmen! Leider nichts für unseren Geldbeutel.

Nachmittags kommt doch tatsächlich die Sonne durch, so dass wir zumindest mal für ein paar Stunden ohne Jacke rumlaufen. Sonntag machen wir noch einen großen Spaziergang und fahren dann zum Mittagsschlaf bereits nach Hause.

29.04.-01.05.2017 Hindeloopen

Wir segeln dann mal in den Mai.

Naja, eigentlich wollten wir dieses Wochenende „nur“ alles segelklar machen und weiter einräumen. Doch das Wetter meint es gut mit uns. Wir kommen schon am Freitag relativ zeitig an, so dass Thomas sich gleich an die Arbeit macht und noch das Lazy-Bag aufzieht und unsere alte Fockschot tauscht. Am Samstag ist dann fast Windstille, so dass er die Segel hochziehen kann. Dann wird noch der Ölfilter getauscht und Öl aufgefüllt.

Unsere alten und bald wieder neuen Nachbarn von der „Lentezza“ fahren nach Hindeloopen und locken uns mit einem Vortrag von der „Playmobil“ „Wir suchen das Azorenhoch“. Da wollten wir doch eigentlich nur mal kurz raus fahren und gucken, ob alles passt beim Segelhochziehen, doch irgendwie landen wir auch in Hindeloopen. Eine willkommene Abwechslung, verbindet man Makkum gerade irgendwie nur noch mit Arbeiten. Alle Leinen scheinen zu passen, doch ist leider zu wenig Wind zum Segeln, also wird das kurze Stück motort.

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Zum Vortrag gehen wir zwar nicht, aber dafür treffen wir endlich mal wieder auf unsere Feeling-Freunde „Sophie“ mit Armin und Monika.

Am Sonntag haben wir dann ca. 5-6 Beaufort aus Ost-Süd-Ost. Die Sonne strahlt vom Himmel, aber der Wind ist kalt. Ostwind halt. Es geht zurück nach Makkum mit gereffter Fock und erstem Reff im Groß.

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Voll in Hindeloopen

 

Am 1. Mai ist es kalt und nass, so dass wir recht früh nach Hause fahren.