Makkum

Da haben wir gerade letzte Woche in der Yacht den Artikel über Heiligenhafen gelesen, wo der Sand vom Strand nebenan immer auf die Boote weht, da finden wir doch heute tatsächlich Sand in unserem Cockpit vor. Muss wohl beim starken Wind letzte Woche über den Kiesparkplatz herübergeweht sein. Puh, der setzt sich aber wirklich überall rein… erstmal Boot waschen.

Um dem Feiertagsverkehr auszuweichen, haben wir uns bereits einen Tag vorher  Urlaub genommen und so verbringen wir bei fast Windstille einen schönen sonnigen Tag, gehen an den relativ leeren Strand und sehen bei einem Spaziergang diesen Mast:

 

Mast

Wie wohl das Boot dazu aussieht?

 

Am Donnerstag soll mehr Wind kommen, also legen wir ab um eine kleine Runde zu drehen. Die Runde wir mangels Wind und uns überfallenden Mücken allerdings sehr klein. Erst als wir im Hafen zurück sind, kommt Wind auf.

War das schon immer so schlimm mit den Mücken und wir haben es sonst nicht so gemerkt, weil wir jedes Jahr irgendwo im Salzwasser Urlaub gemacht haben?

Makkum – Enkhuizen (25,4 SM)

Die Sonne scheint und es weht mit 3 Windstärken aus nördlicher Richtung als wir in Makkum ankommen. Die Vorhersage für Morgen ist weniger Wind und Regenschauer. Also legen wir gleich nach dem Verstauen ab. In der Hafenausfahrt stellen wir fest, dass jetzt genau die Tide und der Wind für Texel passt. Aber 3 Wochenenden hintereinander? Da wir unseren Pannenkoeken, Swirl Eis und Ras Patat Hunger gerade letztes Wochenende auf Texel gestillt haben, entscheiden wir uns nach Enkhuizen zu segeln. Dort gibt es nämlich lecker Sushi.

170602_CZ

Mit Großsegel und Codezero können wir aufrecht und gemächlich mit achterlichem Wind segeln.

170602_Bruine Fleet

 

In der letzten Abenddämmerung kommen wir an. Unser Kind schläft schon. Wir machen am Meldesteiger längsseits an einer holländischen Maxi fest, deren Batterie aufgegeben hat und die sich daher in den Hafen schleppen lassen mussten. Die Mücken sind auch schon da, also schnell die Mückennetze drauf.