26./27.08.2017 Makkum

Dieses Wochenende weht so gut wie kein Wind, schade für die „24-uurs“, an der auch Armin mit der Sophie teilnimmt. Die angemeldeten Boote segeln über eine Dauer von 24 Stunden auf dem Ijsselmeer, Wattenmeer und Markermeer, Zielhafen ist Medemblik. Am PC staunen wir über die vielen AIS Signale und bei Facebook sehen wir Bilder mit schlaffen Segeln und mücken/fliegenbedeckten Booten.

Wir bleiben dann mal lieber im Hafen. Jedenfalls mit Anna. Dafür packen wir das Schlauchboot aus und drehen ein paar Runden, besuchen unsere alten Maxi-Nachbarn und gehen in die „Stadt“, denn in Makkum sind dieses Wochenende Fischereitage. Es gibt natürlich einige Stände mit fisch geräuchertem,… Fisch, Eis, Waffeln, Würstchen und Klimbim. Wir ergattern auch einen Helium-Ballon, der einiges mitmachen muss, am nächsten Tag liegt er erschöpft am Boden.

Mit dem Schlauchboot geht es nochmal zum Strand um den Sand ordentlich umzubuddeln.

Schlauchboot und Außenbordmotor wurden ausgiebig getestet (nach Ölwechsel) und können für den Urlaub verstaut werden. Nächstes Wochenende geht’s noch zu einer Hochzeitsfeier und danach haben wir endlich (!) Urlaub.

19./20.08. Hindeloopen

Mit erstem Reff im Großsegel und gereffter Fock segeln wir am Wind bei 5 Beaufort Richtung Hindeloopen. Wir fahren schon um 10 Uhr Morgens los, denn der Wind soll Nachmittags zunehmen. Der Segler von Wappen van Alpen hatte uns noch erzählt, dass Hindeloopen bestimmt voll ist, weil da ein Plattbodentreff sein soll.

Schon von weitem sehen wir die Plattbodenschiffe eine Regatta fahren. Beeindruckend, wie viel Segel die setzen und kränken.

IMG_3431

Wir bekommen – für unsere kleine Größe Schiff – noch einen Liegeplatz in der hintersten Ecke des großen Hafens. Die Plattbodenschiffe liegen im Vorhafen/alten Hafenbecken. Hier findet heute das IFKS Skutsjesilen statt und es ist mächtig was los – bis 0:30 Uhr hören wir die Party. Aber bei dem Wind hatten die wohl richtig Spaß.

IMG_5237

Ab dem Abend gibt es immer wieder Schauer, so dass wir auch am Sonntag, erst eins abwarten müssen, bis es um circa 11 Uhr zurück geht. Die fiese Ijsselmeerwelle hält Anna nass, ansonsten kommt sogar etwas die Sonne raus. Wir haben heute wieder Windstärke 5, in Böen 6, aus West, also gleiche Besegelung wie Gestern. Läuft!

Das jüngste Crewmitglied bekommt irgendwie von allem nichts mit, sie hängt quer über Muttis Schoß, kreischt und turnt, möglichst kopfüber auf mir rum. Beim An- und Ablegemanöver ist sie super brav und sitzt schön in der Ecke. Wir freuen uns schon drauf, wenn sie mithelfen kann!

12./13.08.2017 Ijsselmeer (14,6 SM)

Nach ein paar Regenschauern klart es Samstag Mittag auf und wir legen ab. Bei 4-5 aus WSW segeln wir einfach mal 60 Grad zum Wind, nach 1-2 Stunden drehen wir um und segeln zurück. Auch mal schön. Es ist bedeckt, aber trocken und es sind recht wenig andere Boote draußen.

170812_01e37143194789f5e4d73b8ee67f26d03dffda6886

Ansonsten treffen wir dieses Wochenende mal wieder Lentezza und Sophie, gehen viel spazieren und essen lecker bei Hoecks und in der Pyramide.

05./06.08.2017 Makkum – Stavoren

Vormittags spazieren wir noch durch die große Marina Makkum, dabei werden wir leicht nass, komisch, dabei ist doch gar kein Regen angesagt.

Wohin fahren wir heute? Mit einem Ziel macht das Segeln irgendwie mehr Spaß.
Texel wäre genau gegenan, Harlingen reizt uns nicht, und extra dafür durch die Schleuse? Workum und Hindeloopen sind uns zu nah, Enkhuizen zu weit und Medemblik zu hoch am Wind. Da wird es wohl wieder Stavoren, das liegt aber auch einfach zu gut, so in der Mitte des Ijsselmeers, bei westlichen Winden gut zu erreichen. Und schön ist es da auch noch.

Kurz vor Mittag soll der Wind kommen, also fahren wir los. Bei WestNordWest 3-4, später 4-5 können wir schön segeln. Die Sonne kommt passend mit dem Wind raus. Mit unserem ersten Reff kränken wir nicht so doll und sind doch 6,5 Knoten schnell. Das Kind macht einen schönen Mittagsschlaf und wacht quasi in Stavoren wieder auf (beim Segel bergen). Vor Stavoren sind ungewöhnlich viele Fischerfähnchen. Komisch.

170805_01b8cc86ddef464570309e621a9453d68224def7eb

Am Samstag spazieren wir noch durch den Ort, am Sonntag laufen wir alle Spielplätze ab und legen dann gegen Mittag (passend zum Start des Fastnet Rock – Race) ab.

Wieder mit 1. Reff bei 3-4 Beaufort, teilweise 5 aus West geht es am Wind zurück. Diesmal segeln wir näher an der Landspitze vor Stavoren, da sind keine Fähnchen. Es ist einiges los auf dem Ijsselmeer und überwiegend sonnig. Nachmittags sind dann alle Wolken weg und wir verkriechen uns im Schatten. Abends gehen wir noch einmal bis zur Schleuse in die Stadt (und zum Sultan – Ras Patat und Loempia essen) und sitzen im Cockpit, bis die Mücken kommen.