25.05.2017 Makkum – Texel

Welche ist unsere Lieblingsinsel? Genau. Wir legen um kurz vor 9 Uhr ab, gen Texel.

Das auch die Holländer Himmelfahrt frei haben, hatten wir wieder vergessen. Vor der  Schleuse müssen wir über eine Stunde warten. Die meisten der anderen Boote gehen aber noch Richtung Vlieland. Dafür reicht die Tide gerade noch so, die Tide für Texel fängt erst an zu laufen.

Bei Wind aus Nord mit 2 Windstärken können wir (am Wind) sogar mit Groß und Fock segeln und zwar mückenfrei und mit blauem Himmel!

Ohne Tide würde man motoren, aber so gleiten wir gemütlich dahin.

Wir bekommen gerade noch so einen Platz, obwohl wir ja eigentlich recht früh sind. Spätere Boote machen zwischen den Stegen im 5er Päckchen oder sogar im Vor-/Fischereihafen fest.

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Panorama aus unserem Liegeplatz

 

Als erste Tat geht es zum Fahrradverleih und von dort gleich weiter nach Catharinahoeve. Unterwegs können wir kaum glauben, dass wir letztes Mal die 6 Kilometer zu Fuß gelaufen sind. Heute bekommt das jüngste Crewmitglied das erste Mal ein eigenes Essen bestellt. Einen Kinderpannenkoeken. Mit dem riesigen Spielplatz kann sie noch nicht so viel anfangen. Sie beobachtet eher die anderen Kinder.

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Webcam, wir sind im Kreis

 

 

20.05.2017 Texel – Makkum (23 SM)

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Tags zuvor: die See kocht, selbst im Hafenbecken

Für den Rückweg heute hat sich der Wind wieder beruhigt und es schaut sogar die Sonne raus. Bei Windstärke 5-6 aus Westsüdwest segeln wir nur mit Codezero.

 

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Da wir genau vor dem Wind sind, ist das die beste Besegelung, denn gefühlt haben wir jetzt nur noch 10 bis 13 Knoten Wind. Wir kommen auf bis zu 9,2 Knoten Speed (Dank Tide). Bis zur Schleuse haben wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,23 Knoten. Dort treffen wir auf eine Motorbootflotte, es dauert etwas, aber alles geht gut.

Auch die Mücken sind zurück. Ist dieses Jahr irgendwie schlimmer als sonst.

17.05.2017 Makkum – Texel (24 SM)

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„Aurora“ aus Georgetown wird aus der Feadship-Halle, Makkum auf einen Schubkahn geladen

Vlieland oder Texel? Da wir uns erhoffen, auf dem Weg nach Texel zumindest mit CodeZero und Groß (und Tide) segeln zu können, entscheiden wir uns für Texel. Der Schleusenwärter hat die Schleuse auf grün, bis wir 1 Meter davor stehen und lässt uns dann bis zum nächsten Schwung warten, der Käptn schlägt sich in der prallen Sonne mit Mücken herum und die Crew will keinen Mittagsschlaf machen.

 

Der Wind ist mit 1-3 Beaufort aus Ost (von hinten) leider zu schwach, die Tide beginnt gerade erst zu laufen und die Mücken werden immer mehr statt weniger. Komisch, dabei ist hier doch Salzwasser. Es ist so schlimm, dass ich irgendwann entscheide, drin zu bleiben, bis wir im Hafen sind und Thomas hält oben Wache. Egal, ob Fliege, Mücke, Käfer, alles peckt sich an uns fest und fährt mit nach Texel.

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Da spülen wir als erstes das Boot ab und atmen bei einem Spaziergang durch. Allerdings 15 Minuten zu spät, alle Pommesbuden haben gerade geschlossen, also gibt es Bami an Bord. Beim Duschen stellen wir fest, dass zumindest der Käptn einen Sonnenbrand hat.

Am nächsten Tag ist es bedeckt, ab dem Frühstück trocken, der Wind ist immer noch schwach und es gibt keine Mücken! Wir leihen uns für 22 € zwei Fahrräder inkl. Kindersitz und radeln noch vor dem Mittagsschlaf am Deich entlang und durch Oudeshild. Mittags gibt es Veronica-Pommes (mit Fisch und Frikandel). Herrlich.

13./14.05.2017 Ijsselmeer

Am Samstag hat Thomas zwischen den Regenschauern alles vorbereitet, die Vorsegelpersenning abgenommen, den CodeZero angeschlagen, das Lazy-Bag des Großsegels geöffnet… als alles gut nass geworden ist legen wir nach dem hoffentlich letzten Schauer des Tages ab. Wir wollten einmal kurz raus fahren, gucken, ob alles passt. Es ist allerdings zu wenig Wind und wir werden schon in der Hafenausfahrt derart von Mücken überfallen, so dass wir das Großsegel gleich wieder runter nehmen und umdrehen. Den CodeZero trocknen wir dann am Liegeplatz.

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Am Sonntag starten wir gleich Morgens einen neuen Versuch, diesmal erfolgreich. Bei 3-4 Windstärken aus Süd-Süd-West lässt es sich gut segeln.

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Auch die Temperaturen sind angenehm, Thomas segelt sogar im T-Shirt. Herrlich.

05.-07.05.2017 Makkum

Was machen wir an Bord? Genau: Arbeiten!

Die Ankerleine wird richtig befestigt, die Backskiste wird aufgeräumt und das defekte Kühlaggregat wird ausgetauscht. Letzteres stellt sich als schwieriger als gedacht heraus. Leider ist alles ziemlich verbaut. 01f4aaced2418bc1fb76d6097ee22dab72efaf4dbdUmso erleichterter ist Thomas als es auf Anhieb funktioniert!

Samstag geht es nebenan zum Burger Essen nach KM Yacht Builders. Auf der Pure 45 waren wir jetzt bestimmt schon 5 x. Ein sehr schönes Schiff. Würde Frauke sofort nehmen! Leider nichts für unseren Geldbeutel.

Nachmittags kommt doch tatsächlich die Sonne durch, so dass wir zumindest mal für ein paar Stunden ohne Jacke rumlaufen. Sonntag machen wir noch einen großen Spaziergang und fahren dann zum Mittagsschlaf bereits nach Hause.

29.04.-01.05.2017 Hindeloopen

Wir segeln dann mal in den Mai.

Naja, eigentlich wollten wir dieses Wochenende „nur“ alles segelklar machen und weiter einräumen. Doch das Wetter meint es gut mit uns. Wir kommen schon am Freitag relativ zeitig an, so dass Thomas sich gleich an die Arbeit macht und noch das Lazy-Bag aufzieht und unsere alte Fockschot tauscht. Am Samstag ist dann fast Windstille, so dass er die Segel hochziehen kann. Dann wird noch der Ölfilter getauscht und Öl aufgefüllt.

Unsere alten und bald wieder neuen Nachbarn von der „Lentezza“ fahren nach Hindeloopen und locken uns mit einem Vortrag von der „Playmobil“ „Wir suchen das Azorenhoch“. Da wollten wir doch eigentlich nur mal kurz raus fahren und gucken, ob alles passt beim Segelhochziehen, doch irgendwie landen wir auch in Hindeloopen. Eine willkommene Abwechslung, verbindet man Makkum gerade irgendwie nur noch mit Arbeiten. Alle Leinen scheinen zu passen, doch ist leider zu wenig Wind zum Segeln, also wird das kurze Stück motort.

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Zum Vortrag gehen wir zwar nicht, aber dafür treffen wir endlich mal wieder auf unsere Feeling-Freunde „Sophie“ mit Armin und Monika.

Am Sonntag haben wir dann ca. 5-6 Beaufort aus Ost-Süd-Ost. Die Sonne strahlt vom Himmel, aber der Wind ist kalt. Ostwind halt. Es geht zurück nach Makkum mit gereffter Fock und erstem Reff im Groß.

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Voll in Hindeloopen

 

Am 1. Mai ist es kalt und nass, so dass wir recht früh nach Hause fahren.

 

14.-16.04. und 21.-23.04.2017 Winterarbeiten

1 Halle

Weiter geht’s mit Anschleifen und Antifouling streichen, polieren und vorbereiten zum Einkranen. Am 22.04. ist es dann ENDLICH soweit. Was für ein Hobby. Beim Frühstück im Vigilante Hotel mit Blick auf’s Ijsselmeer heißt es noch: einen Cappuccino nehme ich noch, wir sind ja im Urlaub!??? Irgendwie kommt es einem aber nicht nach Urlaub vor.

2 Mast

Wie schon die letzten Wochenenden, an denen wir hier waren, fährt Thomas früh in die Halle. Nach dem Abklappern der auf dem Weg liegenden Spielplätze kommen auch wir dort an und helfen insofern mit, als dass wir nicht im Weg stehen.

3im Wasser

Um Punkt 11 Uhr wird Anna aus der Halle zum Kran gefahren, um 12 Uhr schwimmt sie schon, wir machen eine kleine Spritztour und bekommen gleich das erste (und einzige) Regenschauer des Tages ab. Gemein.

Mit Schwimmweste wird unser Marschmallowmännchen übers Deck getragen, völlig unbeeindruckt und ohne jegliche Angst, turnt sie an Bord herum. Wir sind gespannt auf die erste Saison mit laufendem Kind. Wir bringen den Baum an, schließen die Kabel (durch Schwanenhals) und die Gasflasche an und pumpen schon mal das Motoröl ab. Einräumen darf Frauke auch schon etwas, hach, das macht Spaß!

Am nächsten Tag kommt die Sprayhood drauf, dringend nötig, denn es regnet immer wieder, obwohl kein Regen angesagt war.

Aus alt mach neu

Die häuslichen Winterarbeiten gehen weiter.

Nachdem wir die Ruderlager getauscht haben, baut Thomas auch den Steuerkopf (Whitlock) auseinander. Die Dichtung war korrodiert und gebrochen. Einmal alles reinigen, auch gleich die Lager ersetzen und wieder einbauen.

 

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Die alte Abdichtung muss herausgetrennt werden.

 

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nachher

 

mal wieder Makkum 03. und 04.02.2017

Wir haben Glück mit diesen zwei Tagen, es bis 11 Grad warm. Nächste Woche sollen es wieder frieren. Ich habe dennoch kalte Füße. Ganz im Gegensatz zu unserer Maus, die bekommt 3 Eckzähne gleichzeitig und hat Fieber.

Im Schiff baut Thomas das Ruder wieder ein (mit neuem Jefa Ruderlager), passt, wackelt nicht und hat keine Luft. Ob die Vibrationen damit behoben sind, sehen wir leider erst nach einer Probefahrt im Wasser.

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Außerdem macht er in der hinteren Backskiste gleich noch an diesen Stellen sauber, wo man sonst nie dran kommt.

170203_shaft-in-aft-lockerNoch ein paar Messarbeiten und schon sind die 2 Tage wieder rum.

Neben Pommes mit Leckerbek und Loempia kaufen wir auch im Jumbo ein. Hhmmm, ein Fest!

18.-20.12.2016 Winterinspektionen in Makkum

Diesen Winter hält uns die recht gute Berichterstattung über den 8. Vendée Globe „über Wasser. Mit 29 Booten sind sie gestartet, doch längst nicht alle kommen an. Neben Mastbrüchen gibt es auch mehreren Kollisionen mit schwimmenden Objekten, die bei dem Speed schon richtig Schaden anrichten.  Wir sympathisieren mit dem Franzosen Thomas Ruyant, den wir mit dem Schiff Le Souffle du Nord pour le Projet Imagine in Dunkerque im Sommerurlaub gesehen haben. Doch auch dieser hat wirklich Pech und ist nach einem heftigen Zusammenstoß mit vermutlich einem Container nicht mehr dabei. Also setzen wir auf Alex Thomson, der mit Hugo Boss eine tolle Berichterstattung macht. Ob er trotz Problem mit seinem Foil noch an den Führenden Armel  Le Clearch für Banque Populaire ran kommt, bleibt abzuwarten (heute 14.01.2017 trennen sie nur 113 SM). Was uns allerdings immer wieder wundert ist, dass diese Jungs ohne Schwimmweste oder gar Life Belt auf den Videos zu sehen sind.  

Während beim Vendée Globe Romain Attanasio mit seinem Boot vor Anker allein ein Ruder austauscht und das andere repariert, sind wir doch froh, dies in der trockenen, wenn auch kühlen Halle, in der unser Boot auf dem Bock steht, auszubauen. Wir haben das Gefühl, dass unser Ruder zu viel Spiel hat. Zu unserem Erstaunen sitzen beide Ruderlager gut und auch die Welle ist in top Zustand. Eine Menge Sand befindet sich jedoch dazwischen, darauf können wir uns keinen Reim machen. So bauen wir alles aus um es einmal bei Jefa in Dänemark durchchecken zu lassen.

Frau und Kind machen währenddessen einen schönen Spaziergang. Denn ein Kind, dass ständig das ShipClean und den Spiritus umherträgt bzw. die Zewarolle abwickelt, ist nicht wirklich hilfreich in der Halle.

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Zu Hause ist außerdem, neben diversen Kleinigkeiten, die Wasserpumpe des Motors, die wir im letzten Urlaub in Edinburgh ausgetauscht haben fällig. Thomas hat noch einen Ersatz Simmering übrig und so macht er die Pumpe zumindest als Ersatzteil wieder tauglich.

14.10.2016 Auskranen

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Nachdem wir am 03.10.2016 von Texel zurück sind, haben wir bereits einmal das Auto vollgepackt, am letzten Wochenende dann nochmal und so müssen wir dieses Wochenende nur noch etwas sauber machen und einwintern. Wir haben Mittags am 14.10.2016 einen Krantermin. Das Sailcentre Makkum Team leistet wieder super Arbeit. Anna steht jetzt im Trockenen. Gerade als Thomas meinte, ab nächstes Jahr wird der Faltpropeller nur noch jedes zweite Jahr abgebaut und gereinigt, revidiert er seine Meinung. Wir haben eine Angelschnur gefangen. Von außen sah man nichts!

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Ansonsten läuft alles gut. Wir machen den Mast fertig und reiben die gelbe Welle mit AntiGilb ein. Das Teak wird wohl an einem anderen Wochenende gestrichen.

Das Herumräumen nervt, aber es ist doch recht kühl und ungemütlich am Nieseln, außerdem ist ja schon bald Hamburg Messe und da wollen wir fertig sein.

01.-03.10.2016 Texel

 

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Kornwerderzandschleuse

Unser Absegel-Wochenende geht auch dieses Jahr nach Texel. Das Wetter ist leider nicht sooo gut, aber der Wind ist für den Hin- und Rückweg ok. Den Tag dazwischen bleiben wir überwiegend unter Deck, es ist sehr böig und regnet.

 

Aber: das Segeln ist super und die Pommes bei Veronica schmecken gut wie immer.

Ein toller Saisonabschluss.

16.09.2016 Amsterdam – Enkhuizen (30,8 SM)

 

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Tot ziens Sixhafen

 

Weiter geht es, relativ zügig durch die Oranjeschleuse, doch die Brücke gleich dahinter zeigt Doppelrot, also machen wir erstmal fest und rödeln noch etwas.

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Nach einer halben Stunde kommen wir dann durch und können heute sogar bei bewölktem Himmel und achterlichem Wind zwischen 3 (mit Codezero und Groß) und später bis zu 6 Beaufort (mit Fock und Groß) segeln. Juhu.

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Zum Schluss stört uns etwas die steile Markermeerwelle, aber sonst kommen wir gut voran.

 

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Oh oh

 

In der Schleuse vor Enkhuizen passiert noch ein kleines Unglück. Wir versuchen zu helfen, aber das Boot rammt an mehreren Stellen die Mauer.

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Am nächsten Tag gönnen wir uns zur Feier des Tages (Opa Gerds Geburtstag) Sushi von Honkies im Cockpit.

14.09.2016 Gouda – Amsterdam (30,9 SM)

 

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Eisenbahnbrücke Gouda

Die Eisenbahnbrücke in Gouda öffnet nur wenige Male am Tag. Wir legen etwas früher ab, als notwendig, aber wir wollen ja rechtzeitig davor warten.

 

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Boskoop

Es geht gut voran, nach 2 Stunden sind wir in Boskoop, fahren durch Alpen an de Rijn, lucken unter unserem Sonnenschutz hervor und bestaunen die tollen Häuser.

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Spiegelbild

Wieder ist kein Wind, aber hier könnte man ja eh nicht segeln.

Weiter geht es durch Brassemeer Meer bis wir vor der Autobahnbrücke nach dem Flughafen Schiphol festmachen müssen um 4 Stunden auf die nächste Öffnung zu warten.

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Wir haben uns entschlossen, nachts durch Amsterdam zu gehen anstatt durch Haarlem zu fahren. Das ist schneller und man hat eine grüne Welle.

Vor der Schleuse zu den Kanälen müssen wir bis 1 Uhr warten, dann öffnet eine Brücke nach der nächsten und wir fahren mit zwei anderen Booten binnen 2 Stunden durch Amsterdam und bis in den Sixhafen. Unser Kind wollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen und ist gleich mal wieder aufgestanden um sich im Dunkeln Amster-„da“ „da“ anzusehen. Naja, dafür schläft sie dann am nächsten Morgen länger.

13.09.2016 Willemstad – Gouda (32,2 SM)

Als wir in Willemstad ablegen, ist es noch leicht diesig, aber das ändert sich bald, bei blauem Himmel bauen wir bald unseren Sonnenschutz auf. Es weht kein Lüftchen und so motoren wir schwitzend dahin.

 

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Dordrecht Brücke(n)

 

Wir kommen gut durch die Brücke in Dordrecht und schaffen bei zügiger Fahrt sogar noch die in Alblasserdam.

 

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Alblasserdam Brücke

 

In Gouda machen wir im Hafen fest, denn vor der Brücke will man die Nacht nicht liegen. Der kleine Hafen ist recht flach, so dass wir vor dem Meldesteiger anlegen. Der Hafenmeister ist sehr nett und die Dusche klein aber herrlich.

Nebenan ist ein Baumarkt und da wir uns bald nicht mehr zu helfen wissen, kauft Thomas einen Ventilator.  

11.09.2016 Veere – Willemstad (37,6 SM)

In der Nacht kam doch noch kurzzeitig etwas Wind auf, so dass zumindest ich froh war, nicht vor Anker, sondern am Steg zu liegen.

Wenn auch dieser Steg nach Möwe riecht.

Wir frühstücken schön und fahren in Ruhe um kurz vor 10 los.

 

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Bye bye Mosselplaat

 

Es ist zu wenig Wind zum Segeln, was wir wissen, aber es dennoch nicht lassen können, es mehrfach zu versuchen.

 

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Optis

 

Wir haben heute drei Schleusen zu passieren. Es läuft eigentlich gar nicht so schlecht. Überall kommen wir relativ zeitnah durch. Eigentlich sollte es den ganzen Tag bewölkt bleiben, aber dann kämpft sich die Sonne doch durch, so stark, dass wir unser Kinderschattensegel aufbauen. Das gute Wetter, der wenige Wind und die Tatsache, dass Sonntag ist, haben doch noch viele Leute auf das Wasser geführt, so dass es recht voll ist, für die Nachsaison.

In Willemstad machen wir um kurz nach 19 Uhr im alten Hafen fest. Obwohl wir außer in der Oosterschelde nicht wirklich segeln konnten, ist so ein Tag auch anstrengend. Nach einer kurzen Dusche fallen wir früh in die Koje.

 

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LKWs auf Frachter im Volkerak

 

10.09.2016 Breskens – Veere (12,02 SM)

 

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Tot ziens Breskens

 

Nachdem wir uns im Supermarkt mit leckeren holländischen Sachen eingedeckt haben, fahren wir bei Tidenstillstand rüber nach Vlissingen.

 

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Vlissingen

 

Durch die Schleuse kommen wir sofort.

Nach einer Pause vor der ersten Brücke geht es dann recht reibungslos weiter durch Middelburg. Gegen Abend kommen wir ins Veerse Meer.

 

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Veerse Meer

 

Klar, dass auf einem Samstagabend viel an „unserer Insel“, dem Mosselplaat los ist. Aber ein Platz am inneren Steg ist noch frei.

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Uns fällt auf, dass es nicht nur grundsätzlich mehrere Anlegemöglichkeiten im Verse Meer gibt, als vor ein paar Jahren, auch scheint es hier etwas tiefer gebaggert worden zu sein. Uns werden 2,0 m Wassertiefe angezeigt.

Ein kleiner Spaziergang auf der Insel, (mit Sandkasten, Picknickbank, regelmäßigem Rasenmähdienst und einem Dixi-klo) und dann gehen wir ins Cockpit bzw. in die Koje.

09.09.2016 Blankenberge – Breskens (20 SM)

 

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Hafen Blankenberge

 

Gestern sind wir nach einer weiteren Pause wieder zurück. Heute fahren wir dann mit der Tide bei super Wetter, das kurze Stück bis Breskens. Der wenige Wind kommt von hinten und so müssen wir mal wieder motoren.

 

 

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Stand Blankenberge

 

In Breskens ist kein Hafenmeister mehr da und so legen wir am Anmeldesteg neben einer Hanse 531 aus Schweden an. Riesen Schiff!

Im Hafen liegen wieder super tolle Schiffe, Pogo, Oyster, Racer ohne Namen, Grand Soleil,… hier gehören wir wieder zu den kleinen Schiffen.  Vorm Hafen steht ein Volvo Ocean Racer von 2011/2012.